Von: nost Betreff: nostMedienwerkstatt 2011 in Minsk (Presseinformation) Anlagen: PM_Minsk.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_11/anlagen/n-ost_PM_Minsk.pdf Presseinformation des Netzwerks für Osteuropa-Berichterstattung Über 100 Journalisten bei n-ost-Medienwerkstatt in Minsk (n-ost) Berlin, 19.10.2011 – In Minsk (Belarus) hat das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung erstmals den Austausch deutschsprachiger und belarussischer Journalisten in einem größeren Rahmen ermöglicht. An der siebten internationalen n-ost Medienwerkstatt nahmen Anfang Oktober mehr als 100 Journalisten aus Deutschland, Belarus, Polen, Russland und Litauen teil. Partner und Tagungsort der fünftägigen Veranstaltung vom 5.-9. Oktober war die Internationale Bildungs-und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ (IBB). In über 70 Hintergrundgesprächen, auf Exkursionen, in Diskussionen und durch die Begegnung mit ihren belarussischen Kollegen haben sich die ausländischen Journalisten ein Bild über Lage und Stimmung in dem Land gemacht. Dort ist es seit den Präsidentschaftswahlen im Dezember 2010 zu anhaltenden, massiven Repressionen gegen Oppositionelle gekommen. Gespräche mit Bürgerrechtlern und Oppositionellen Unter den Gesprächspartnern der Medienwerkstatt waren oppositionelle Politiker und Bürgerrechtler, Unternehmer und Wirtschaftsexperten, Chefredakteure und Herausgeber staatlicher wie unabhängiger Medien, sowie belarussische Künstler der offiziellen und der Off-Szene. Auch die Leiterin der EU-Delegation in Belarus, Maira Mora, und der deutsche Botschafter, Dr. Christof Weil, waren unter den Gästen. Geplante Treffen mit offiziellen Vertretern von Kultur-, Außen-und Wirtschaftsministerium kamen dagegen letztlich nicht zustande. Weiterer Schwerpunkt der Werkstatt war der fachliche Austausch der belarussischen und ausländischen Journalisten. In der Folge der Veranstaltung erscheinen umfangreiche Belarus-Beiträge in deutschsprachigen Medie n. n-ost publiziert zudem zum Jahreswechsel ein Belarus-Themenheft. Gemeinsame Recherche Im Vorfeld hatten die Organisatoren die politische Legitimität einer solchen Werkstatt in einem Land diskutiert, in dem nach wie vor oppositionelle Politiker inhaftiert sind. Auch vor dem Hintergrund sich jüngst drastisch verschärfender Strafgesetze betonte Zhanna Litvina, Vorsitzende des unabhängigen belarussischen Journalistenverbands (BAJ), gegenüber den Organisatoren die Wichtigkeit eines Dialogs gerade mit den unabhängigen Medien und kritischen Stimmen des Landes. „Wir sind im Rückblick froh, dass wir uns auf diesen Weg – eine praxisnahe, professionelle Begegnung und gemeinsame Recherche von Journalisten beider Seiten – eingelassen und daran festgehalten haben“, sagt n-ost-Geschäftsführer Hanno Gundert. „Das Bemühen seitens der Behörden, die Berichterstattung über bestimmte Themen zu behindern, blieb letztlich wirkungslos“, so Gundert. „Bis auf eine Ausnahme konnten wir alle für uns wichtigen Gesprächspartner treffen und unser Programm ohne Abstriche durchführen.“ Partner und Förderer Partner der n-ost Medienwerkstatt Minsk war neben der IBB der Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB), Landesverband des DJV. Als Veranstaltung im Rahmen der „Deutschen Woche“ stand die Medienwerkstatt unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Minsk. Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, der Metro Group, der Heinrich Böll Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Rosa Luxemburg Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die n-ost Medienwerkstatt bringt seit 2006 jährlich Journalisten in wechselnden osteuropäischen Städten zusammen, bisher in Prag, Sofia, Bukarest, Rostow am Don und Pécs. Weitere Inform ationen unter www.n-ost.org/minsk. Pressekontakt ------- Von: nost Betreff: (nost) PM: nost startet Blog Presseinformation des Netzwerks für Osteuropa-Berichterstattung n-ost STARTET BLOG (n-ost) Berlin, 21.11.2011 – Mikro-Reportagen, Erfahrungsberichte und Beobachtungen aus dem Alltag in Osteuropa finden Interessierte künftig unter www.blog.ostpol.de – dem Blog des Netzwerks für Osteuropa-Berichterstattung n-ost. Journalisten des Netzwerks recherchieren, fotografieren und filmen aus Almaty, Bukarest, Kaluga, Moskau, Prag, Sofia und Tiflis. Die meisten von ihnen arbeiten als Korrespondentinnen und Korrespondenten in verschiedenen Regionen Osteuropas für deutschsprachige Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gast-Blogger berichtet vom Journalistenalltag im Nordkaukasus Als Gast-Blogger gibt der russische Journalist und politische Flüchtling Ali T. in regelmäßigen Abständen Einblick in den jour nalistischen Alltag im Nordkaukasus, seine Situation in Deutschland und das lange Warten auf die Anerkennung des Flüchtlingsstatus. Ali T. arbeitete als Journalist im Nordkaukasus und recherchierte während des Tschetschenienkriegs als Stringer. Derzeit lebt er in Deutschland. Blog ergänzt Berichterstattung In mehreren Rubriken werfen die n-ost-Blogger einen authentischen und unverstellten Blick auf die heutige Gesellschaft im östlichen Europa. „Damit ergänzt n-ost seine Berichterstattung um ein Format, das die persönliche Sicht der Journalisten in den Mittelpunkt rückt“, so n-ost-Vorstandsmitglied Silviu Mihai. In den ersten Beiträgen erfährt der Leser unter anderem von einer kasachischen Journalistin, die für die Pressefreiheit strippt, von einem russischen Akkordeon-Spieler, der zum You Tube-Star wurde, und von belarussischen Oppositionellen, die im strömenden Regen gegen das Regime Lukaschenkos protestieren. Texte unter Creative Commons Lizenz Alle Texte stehen unter einer Creative Commons Lizenz, die eine Weiterverbreitung ohne kommerzielle Nutzung erlaubt. Der Blog ist Teil des Onlinemagazins Ostpol, das n-ost im kommenden Jahr startet. www.blog.ostpol.de Pressemitteilung zum Download (als pdf) Pressekontakt Andreas Bock ------- Von: Netzwerk für OsteuropaBerichterstattung (nost Betreff: (nost) AUSSCHREIBUNG nost REPORTAGEPREIS 2012 Anlagen: Ausschreibung_n_ost_RP_2012.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_11/anlagen/n_ost_Ausschreibung_RP_2012.pdf Liebe Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung schreibt den n-ost Reportagepreis 2012 zum sechsten Mal aus erstmals in den drei Kategorien Text, Radio und Foto/Audioslideshow. Prämiert werden inhaltlich und formal herausragende Reportagen aus den Ländern Mittel-, Ost-und Südosteuropas, die 2011 in deutschsprachigen Medien erschienen sind. Der Preis wird in den drei Kategorien Text, Radio und Foto/Audioslideshow je ein Mal vergeben und ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist Freitag, 10. Februar 2012. Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.n-ost.org/reportagepreis und in der Ausschreibung im Anhang. Bei Fragen zum Preis wenden Sie sich bitte an reportagepreis@n-ost.org. Wir freuen uns, wenn Sie die Information an interessierte Kollegen weiterleiten. Vielen Dank und freundliche Grüße