Von: Sandy Zurikoglu Erdogan Betreff: Armenische Kulturtage Köln 2011 Anlagen: AKT Programm 2011 Mail 300811.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/AKT_Programm_2011.pdf Sehr geehrter Damen und Herren, Sie sind herzlich eingeladen. Schöne Grüße Sandy Zurikoglu Erdogan Kulturausschuss der Armenischen Diözese in Deutschland Tel: 0221 340 05 12 ------- Von: BOELL Stiftung Betreff: Der Völkermord an den Armeniern und die deutsche Öffentlichkeit, 22.09.11 (Do), 20 Uhr www.boell.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx EINLADUNG xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Der Völkermord an den Armeniern und die deutsche Öffentlichkeit Podiumsdiskussion Datum: Donnerstag, 22. September 2011, 20.00 21.30 Uhr Ort: HeinrichBöllStiftung, Schumannstraße 8, BerlinMitte Eintritt frei, Anmeldung erforderlich Keynote: Cem Özdemir, Bündnis 90/Die Grünen Im Anschluss Podiumsdiskussion mit: HansLukas Kieser, Historiker Marieluise Beck, MdB, Bündnis 90/Die Grünen (angefragt) Dogan Akhanli, Schriftsteller Raffi Kantian, DeutschArmenische Gesellschaft Moderation: Ulli Dufner, Büroleiterin, HeinrichBöllStiftung Istanbul Der Völkermord an den Armeniern ereignete sich während des Ersten Weltkriegs unter Verantwortung der jungtürkischen Regierung des Osmanischen Reichs. Einem der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts fielen bei Massakern und Todesmärschen zwischen 1915 und 1916 nach türkischen Angaben 300.000, nach armenischen Schätzungen mehr als 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. 2005 hat der Deutsche Bundestag eine Rolle des Deutschen Reiches bei diesen Ereignissen einstimmig anerkannt. Tatsächlich könnte eine breite gesellschaftliche Debatte über die Rolle des Deutschen Reichs bei der Vertreibung und Vernichtung der Armenier auch zu einer Vertiefung der Debatte in der Türkei selbst beitragen ohne die Türkei aus ihrer tragenden Verantwortung zu entlassen. Auch wenn sich zivilgesellschaftliche Kreise in der Türkei inzwischen mehr und mehr mit dem Genozid auseinandersetzen, gilt dies bis heute nicht für die offizielle Politik. Wissenschaftler/innen und Schriftsteller/innen, die sich mit diesem Teil der türkischen Geschichte auseinandersetzen wollen, müssen öffentliche Diffamierung befürchten. Gemeinsam mit Gästen aus Deutschland, Armenien und der Türkei diskutieren wir den Umgang in Deutschland bezüglich der Aufarbeitung des Genozids an den Armeniern. Welche Möglichkeiten der Aufarbeitung, Erinnerungs und Versöhnungsarbeit gibt es? Teilweise in englischer Sprache mit Simultanübersetzung. Anmeldung und Information: Bitte melden Sie sich für diese Podiumsdiskussion unter: http://www.boell.de/calendar/VAgenformde.aspx?evtid=10140 Fachkontakt: Ewa Peteja, HeinrichBöllStiftung, Referat Europa, T 030.28534386, E peteja@boell.de Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto Ton und Filmaufnahmen von TVSendern sowie für öffentliche und nichtöffentliche Zwecke gemacht werden können. ------- Von: Ellen Semmler Betreff: Einladung zu einer internationalen Konferenz Mitte 14. und 15.September 2007 in Berlin Anlagen: einsicht_durch_einsicht_konferenz_anmeldung.pdf; Flyer_BStU_07 _screen.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropanetzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/bstu_einsicht_durch_einsicht_konferenz_anmeldung.pdf http://www.osteuropanetzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/Flyer_BStU_07_screen.pdf Einsicht durch Einsicht? Einladung zu einer internationalen Konferenz Mitte September in Berlin Welche Relevanz hat der Umgang mit Akten der ehemaligen kommunistischen Geheimpolizeien heute? Welche Ziele werden mit deren Aufarbeitung angestrebt und welche Impulse sind möglich? Darüber diskutieren Experten aus ganz Europa am 14. und 15. September in Berlin. Mit dem Sturz der kommunistischen Regime brach in den meisten Staaten des östlichen Europas ein jahrzehntelang wirksames System der internen Überwachung zusammen. Die umfangreichen Archive der ehemaligen Geheimpolizeien liefern ein eindrucksvolles Bild der Kontrolle und Verfolgung, denen die Bürger ausgeliefert waren. In den Nachfolgestaaten ist der Umgang mit diesen Akten auch zwanzig Jahre nach dem Zusammenbruch noch immer ein hoch sensibles Thema. Viele Menschen wünschen Aufklärung über das eigene erlittene Unrecht, Forscher erhoffen sich neue Einsichten in die Wirkungsweise der kommunistischen Machtapparate. Der Zugang zu den Archiven der Geheimpolizeien erlaubt es zudem, Anwärter auf Staatsämter, Kandidaten für Wahlen und andere Personen des öffentlichen Lebens auf ihre Zugehörigkeit zu den Geheimdiensten zu überprüfen. Die Konferenz geht der Frage nach, welche Relevanz der heutige Umgang mit den Akten in den einzelnen Gesellschaften hat, welche politischen und rechtlichen Ziele mit der Aufarbeitung angestrebt werden und ob die Diskussionen im Osten Europas Impulse für eine gesamteuropäische Auseinandersetzung mit den Hinterlassenschaften anderer Diktaturen des 20. Jahrhunderts liefern. Der Bundesbeauftragte für die StasiUnterlagen, Roland Jahn, eröffnet die Konferenz mit einem Vortrag unter der Überschrift: "Wissen, was war. Die Nutzung der StasiAkten". Daten: 14. – 15. September 2011 Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland Unter den Linden 78, 10117 Berlin Veranstalter sind der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (www.dgoonline.org) und die SüdosteuropaGesellschaft (www.sogde.org) Anmeldung bis zum 09.September 2011: SüdosteuropaGesellschaft Widenmayerstr. 49, 80538 München Tel.: 004989212 15 40 Fax: 004989228 94 69 EMail: info@sogde.org Der Eintritt ist frei. Mehr über den Inhalt und die Referenten der Tagung befindet im Anhang sich die Programmübersicht und das Anmeldeformular der Konferenz "Einsicht durch Einsicht?" Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Ellen Semmler BStU Abteilung Bildung und Forschung 3, SG 01 Hausanschrift KarlLiebknechtStraße 31 10178 Berlin Postanschrift BStU, 10106 Berlin Tel.: 01888 6658918 o. 030 23248918 Fax: 01888 6658839 o. 030 23248839 Email: Ellen.Semmler@bstu.bund.de ------- Von: Sonia Aichele Betreff: Ausschreibung DAADWinterseminar Anlagen: Ausschreibung_DAADWinterseminar.pdf; Winterseminar_vorläufiger_Ablaufplan.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/Ausschreibung_DAAD-Winterseminar.pdf http://www.osteuropanetzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/DAAD_Winterseminar_vorläufiger_Ablaufplan.pdf Sehr geehrte Damen und Herren, vom 16.-21. Januar 2012 findet an der Universität Passau ein DAAD-Winterseminar zum Thema „Migration im Ost-West-Kontakt“ statt. Aus diesem Anlass möchte ich Sie darum bitten, die beigefügte Ausschreibung über den News-Verteiler des Osteuropa-Netzwerks bekannt zu geben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Mit freundlichen Grüßen, Sonia Aichele Initiative "Perspektive Osteuropa" Universität Passau Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen Innstraße 40 (NK), Zi. 223 94032 Passau Tel: +49/851/509-28 74 Fax: +49/851/509-28 72 www.uni-passau.de/perspektive-osteuropa ------- Von: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. Betreff: EINLADUNG: Podiumsdiskussion "Zentralasien Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit", Berlin, 21. September 2011, 19 Uhr Anlagen: Programm_110921.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/dgo_Programm_110921.pdf Sehr geehrte Damen und Herren, gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit laden wir Sie zur Podiumsdiskussion "Zentralasien Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit" ein. Die Diskussion findet am 21. September 2011, 19.00 Uhr im Tagesspiegel-Verlagshaus (Askanischer Platz 3, 10963 Berlin) statt. Zentralasien ist eine von der europäischen Außenpolitik und Öffentlichkeit weitgehend vernachlässigte Region. Daran hat auch die Verabschiedung einer Zentralasienstrategie durch die Europäische Union im Jahr 2007 wenig geändert. Doch es gibt gute Gründe für Deutschland und die EU, sich in dieser Region stärker zu engagieren sicherheitspolitische und ökonomische Erwägungen haben dabei eine besondere Bedeutung. Die Region ist geprägt von autokratischen Regimen. Ethnische Konflikte, die immer wieder auszubrechen drohen, werden gezielt für politische Zwecke genutzt. Instabilität bringt auch die unmittelbare Nähe zu Afghanistan. Über die gemeinsame Grenze mit Tadschikistan finden nicht nur Drogen ihren Weg nach Europa, sondern auch islamistische Kräfte ihren Weg in die Region. Wie ist die politische und wirtschaftliche Lage in der Region heute zu bewerten? Sind die autoritären Regime verlässliche Verhandlungspartner? Und haben Fragen der demokratischen und marktwirtschaftlichen Entwicklung angesichts der sicherheits-und energiepolitischen Überlegungen der EU überhaupt eine Relevanz? Diese Themen diskutieren Experten und Politiker aus Kirgistan, Tadschikistan und Deutschland: -Konstantin Bondarenko, Tadjikistan Free Market Centre -Martin Hoffmann, Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft -Michael Link MdB, AK I der FDP-Bundestagsfraktion -Patrick Meinhardt MdB, stv. Vorsitzender der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages -Andrea Schmitz, Stiftung Wissenschaft und Politik -Emil Umetaliev, ehem. Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Kirgistan Die Moderation übernimmt Beate Eschment, Redakteurin der Zentralasien-Analysen. Bitte beachten Sie auch das beigefügte Programm. Ihre Anmeldung richten Sie bitte bis 16. September an ameldung-ip@freiheit.org. Mit freundlichen Grüßen Dr. Gabriele Freitag -Geschäftsführerin- Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. German Association for East European Studies Schaperstr. 30 D-10719 Berlin Tel.: +49(0)30 214 784 12 Fax: +49(0)30 214 784 14 Mail:info@dgo-online.org Web:www.dgo-online.org ------- Von: djo Bundesverband Betreff: djoNachrichtenticker 5/2011 djo-Nachrichtenticker 5/2011 Der aktuelle Nachrichtenticker aus Berlin, Deutschland und der Welt :-) Insbesondere die letzten Tage sind ein paar interessante Infos reingekommen. Der Beitrag Bundeskonferenz des Modellprogramms "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region" hätte eigentlich in den Ausschreibungsticker gehört, ist aber übersehen worden. Inhalt: • • Integration unter Vorbehalt -unicef Studie zur Situation von Kindern kosovarischer Roma, Ashkali und Ägypter [Ibis -Infodienst Integration 07/11 vom 29.08.2011] • • Neue Ausstellung im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte [Ibis -Infodienst Integration 07/11 vom 29.08.2011] • • Gedenkstein der Wolgadeutschen in Wiesbaden-Biebrich [PM des Hessischen Sozialministeriums vom 02.09.2011] • • Die Waffen sollen schweigen – Lasst Menschen sprechen! [PM von KOMKAR vom 28.08.2011] • • Rückgabeerlass von Eigentum an religiöse Minderheiten in der Türkei nur ein erster Schritt Behörden müssen Verordnung in Praxis umsetzen [PM der CDU/CSU Bundestagsfraktion vom 30.08.2011] • • Fest der Verständigung und des Dialogs [PM der FDP Bundestagsfraktion vom 29.08.2011] • • Bundeskonferenz des Modellprogramms "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region" 24. Oktober 2011 in Berlin [Veröffentlichung BMFSFJ 24.08.2011] • • Großzügige Bleiberechtsregelung dringend erforderlich [PM der Bundestagsfraktion DIE LINKE vom 25.08.2011] • • Illegale Einwanderung: Eine große Herausforderung für Europa [Beitrag in dem Magazin für Europa und Internationales 08/2011 der Bundesregierung] • • Europa braucht Zuwanderung [Beitrag in dem Magazin für Europa und Internationales 08/2011 der Bundesregierung] • • Games sind Teil unserer Kultur geworden – politische Akzeptanz hinkt hinterher [PM der FDP Bundestagsfraktion vom 16.08.2011] • • Erfassung des Migrationshintergrundes bei Arbeitslosen [Veröffentlichung Bundesagentur für Arbeit 20.07.2011] • • Integration unter Vorbehalt -unicef Studie zur Situation von Kindern kosovarischer Roma, Ashkali und Ägypter Die unicef hat eine Studie veröffentlicht, die die Situation von Kinder von Roma, Ashkali und Ägyptern aus dem Kosovo beleuchtet. Auf insgesamt 112 Seiten befassen sich WissenschaftlerInnen mit der Lebensrealität dieser Kinder, sowohl in Deutschland wie auch nach einer Abschiebung in den Kosovo. Fast die Hälfte der in Deutschland geduldeten und zur Ausreise verpflichteten 12.000 Roma, Ashkali und Ägypter sind laut Studie minderjährig. Die meisten die-ser Kinder und Jugendlichen seien in Deutschland geboren und auch hier zur Schule gegangen. Ihnen drohe die Abschiebung, da ihre Eltern an den Hürden der gesetzlichen Altfallregelung scheiterten. Für die Kinder und Jugendlichen gestalte sich das Heranwachsen in Deutschland schwierig. Mit dem Duldungsstatus gehen rechtliche und finanzielle Bedingungen einher, die eine wirkliche Integration unmöglich machen, so die Studie. Zudem kommt laut den ExpertInnen die Problematik der emotionalen Sicherheit. Die Kinder würden auf Grund des unsicheren Rechtsstatus und der finanziellen Lage in einem permanenten Zustand der Unsicherheit leben. Zusätzlich ins Gewicht würden psychische und psychosomatischer Erkrankungen fallen, unter denen die Kinder z.T. selbst leiden. Aber auch die Eltern sind laut Studie verstärkt von derartigen Erkrankungen in Folge von Traumatisierungen betroffen. Dementsprechend fänden die Kinder und Jugendlichen hier auch nicht unbedingt einen Rückhalt, sondern müssten vielmehr früh ein Maß an Verantwortung übernehmen, dass sie kaum tragen können. Die Studie zeigt, dass die Rückführung in den Kosovo ihre Lage noch einmal drastisch verschlechtert – Kommunen im Kosovo seien nicht in der Lage, die Kinder und Jugendlichen zu integrieren oder auch nur eine grundlegende Gesundheitsversorgung oder den Schulbesuch zu garantieren. Hinzu kämen Sprachbarrieren. Besonders kritisch bewerten die WissenschaftlerInnen, dass ein Teil der Betroffenen Roma, Ashkali und Ägypter noch nicht einmal bei den Behörden im Kosovo registriert ist. Für die Kinder und Jugendlichen bedeutet die Abschiebung nach den ExpertInnen nicht nur das Abrutschen in die Armut, aus der es kaum Auswege im Kosovo gibt, sondern zudem, dass eine entwurzelte Generation entsteht, die sich einer Fremde gegenübersieht, die sie kaum versteht, geschweige denn, in der sie menschenwürdig existieren kann. Weitere Informationen finden Sie hier. http://www.jetzterstrechte.de/cms/upload/PDF/UNICEF-Studie%20Roma2010web.pdf • • Neue Ausstellung im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte Mit der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold geht auch die neue Dauerausstellung „Aus-gepackt. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ an den Start. Das Museum, dass zu seiner Gründung noch bescheiden mit 50 Ausstellungsstücken begonnen hatte, präsentiert mit der neuen Ausstellung mehrere tausend Exponate auf zwei Etagen mit einer Ausstellungsfläche von 500 Quadratmetern. Im Erdgeschoss widmet sich die Ausstellung der Geschichte der ersten Deutschen in Russland um 964 über die großen Auswanderungswellen von ca. 160.000 Deutschen im 18. und 19. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Untergeschoss zeigt die Geschichte und Kultur der Russland-deutschen im 20. Jahrhundert und thematisiert auch die Rückwanderung nach Deutschland. Das Museum begann als Wanderausstellung in den 80er Jahren. 1988 konnte dann ein erster Ausstellungsraum auf dem Schulgelände der privaten August-Hermann-Francke-Gesamtschule in Detmold eingerichtet werden. 1996 wurde das eigentliche Museum eröffnet, 2002 ein eigener Museumsverein gegründet. Weitere Informationen finden Sie hier. http://www.russlanddeutsche.de/home.html • • Gedenkstein der Wolgadeutschen in Wiesbaden-Biebrich Die Landsmannschaft der Wolgadeutschen hat am 28.8.2011 anlässlich des 70. Jahrestages der Deportation der Russlanddeutschen in Wiesbaden-Biebrich einen Gedenkstein am Rheinufer eingeweiht. Dieser Gedenkstein erinnert an die Wolgadeutschen, die im 18. Jahrhundert der Einladung von Zarin Katharina der Großen nach Russland gefolgt sind. Er trägt die Inschrift: „Den Wolgadeutschen, die im 18. Jahrhundert vorwiegend von Hessen aus den Schritt ins Ungewisse wagten, um ein unbewohntes Gebiet an der Wolga zu erschließen. Von den Nachkommen, die in ihre historische Heimat zurückgekehrt sind“. Die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, dankte der Landsmannschaft der Wolgadeutschen für die großartige Initiative. „Ich bin sehr froh darüber, dass es mit den Spenden der Wolgadeutschen und den Zuschüssen des Hessischen Sozialministeriums, sowie mithilfe der Stadt Wiesbaden gelungen ist, die langgehegte Idee in die Tat umzusetzen und einen Gedenkstein zu errichten. Möge dieser Gedenkstein dazu beitragen, dass das schwere Schicksal der Wolgadeutschen nicht in Vergessenheit gerät und ihre Geschichte im Bewusstsein vieler Menschen bleibt“, so die Landesbeauftragte. Bei der Einweihung wurde die Landesbeauftragte von ihrem Vorgänger im Amt, Herrn Rudolf Friedrich, vertreten. Rudolf Friedrich dankte insbesondere dem Wiesbadener Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller dafür, dass er der Aufstellung des Gedenksteines in Wiesbaden zugestimmt habe. Bereits bei den Kulturtagungen der Landsmannschaft der Wolgadeutschen in Büdingen vor rund 10 Jahren sei die Idee geboren worden, einen Gedenkstein aufzustellen. Leider ließ sich die Idee in Büdingen nicht verwirklichen. Landesbeauftragter a.D. Rudolf Friedrich ging in seinem Grußwort weiter auf den 70. Jahrestag des Erlasses über die Deportation der Russlanddeutschen ein und stellte fest, dass dieser zu Recht in der deutschen Bevölkerung eine besondere Beachtung verdiene. Eben weil die Auswanderer vorwiegend aus Hessen kamen, habe das Bundesland Hessen bereits im Jahr 1985 eine Patenschaft über die Wolgadeutschen übernommen. Das Land Hessen fühle sich den Wolgadeutschen ganz besonders verbunden. Zu der würdevollen Einweihung des Gedenksteines waren rund 100 Wolgadeutsche aus ganz Deutschland gekommen. Die Enthüllung des Denkmals nahmen der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Wolgadeutschen, Herr Dr. Robert Korn, Herr Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller und Herr Landesbeauftragter a.D. Rudolf Friedrich vor. • • Die Waffen sollen schweigen – Lasst Menschen sprechen! Jedes Mal, wenn es hieß, es könne Frieden kommen, blieben die Kriegsbefürworter – die sogenannten Kriegsfalken -nicht tatenlos. Und so hörten auch die Operationen des Staates gegen die PKK nicht auf. Trotz der von der PKK erklärten einseitigen Waffenruhe, gab es nach den Wahlen am 12. Juni 2011 Geiselnahmen und Anschläge auf Soldaten und Polizisten. Gleichzeitig häuften sich die Operationen des Militärs und Polizei. Diese Situation bietet ein gefundenes Fressen für nationalistische, faschistische und chauvinistische Gruppierungen. Die Kriegsfalken sprechen im Fernsehen von Blut und Feindschaft. Diejenigen, die sich etwas von der Gewalt erhoffen, wetteifern mit Begriffen wie Märtyrer, Heimat oder Rache darum, eine Atmosphäre des Chaos zu verursachen. Es ist eine Tatsache, dass die vergangenen 27 Jahre voller Gewalt und Krieg keine Lösung für das Kurdenproblem geboten hat, sondern bei unseren Menschen Tod, Trauer, Ruin und Armut verursacht hat. In einer Zeit, in der sich unsere Völker nach Frieden und Freiheit sehnen, tragen die Ansprachen wie die des KCK-Verantwortlichen Murat Karayilan und des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayip Erdogan dazu bei, dass Ruhe und Frieden in Bezug auf das Kurdenproblem vorerst nicht in Sicht ist. So sagte der Karayilan vor kurzem: „Wir können zum Krieg aufrufen und das Land in eine Hölle verwandeln.“ Erdogan verkündete: „Das Maß ist voll, unsere Geduld ist zu Ende. Die Zeit des Sprechens ist vorbei. Sie werden dafür zahlen.“ Wir, die Konföderation der Vereine aus Kurdistan in Europa KOMKAR.eu, erklären ausdrücklich, dass wir gegen jegliche Gewalt sind, gleich welcher Seite diese entstammt. Wir fordern die PKK und den türkischen Staat dazu auf, dass die PKK Waffenstillstand ausruft und der türkische Staat die Angriffe und Operationen des Militärs unverzüglich stoppt, sodass eine demokratische Basis geschaffen werden kann und die Lösung des Kurdenproblems im Rahmen des Dialogs eine friedliche Wende erfährt. Wir rufen all jene Kräfte der Gesellschaft, seien es Arbeiter, Jugendliche, Frauen, Schriftsteller, Politiker, Meinungsführer, die an die Macht der Demokratie, Frieden und Menschenrechte glauben, auf, nicht länger zu schweigen, sondern ihre Stimmen laut zu erheben. Als KOMKAR.eu sind wir bereit, jegliche Bestrebungen in diese Richtung zu unterstützen. Für ein Leben in Frieden, Freiheit und unter Gleichberechtigung: Die Waffen sollen schweigen -Lasst die Menschen sprechen! • • Rückgabeerlass von Eigentum an religiöse Minderheiten in der Türkei nur ein erster Schritt Behörden müssen Verordnung in Praxis umsetzen In der Türkei wurde eine Verordnung erlassen, nach der die Republik Türkei zahlreiche Immobilien und Grundstücke an nicht-muslimische religiöse Minderheiten zurück gibt, die nach 1936 vom Staat enteignet wurden. Dazu erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Erika Steinbach: „Die Verordnung, nach der nicht-muslimische religiöse Minderheiten zahlreiche Immobilien und Grundstücke vom türkischen Staat zurückerhalten sollen, ist ein erster Schritt hin zu mehr Schutz religiöser Minderheiten. Enteignungen gehören zu den größten Problemen von religiösen Minderheiten in der Türkei. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt daher diesen Schritt der türkischen Regierung. Griechischorthodoxe, armenisch-orthodoxe und jüdische Gemeinden haben nun das Recht, ihren Anspruch auf Kirchen, Friedhöfe und Gemeindehäuser geltend zu machen. Nichtsdestotrotz wird sich erst in der Praxis zeigen, ob die Verordnung von den Behörden auch tatsächlich umgesetzt wird und die betroffenen religiösen Minderheiten am Ende wirklich ihr Eigentum zurückerhalten. Offen bleibt zudem, wie bei bestehenden juristischen Verfahren seitens der türkischen Regierung vorgegangen wird. So sind die Streitigkeiten um das Kloster Mor Gabriel bis heute ungelöst.“ Die Verordnung über die Rückgabe von Eigentum an nicht-muslimische religiöse Minderheiten ist zu begrüßen, so Maria Flachsbarth, die kirchenpolitische Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:„Wir sind positiv überrascht von dem zukunftsweisenden Schritt der Regierung Erdogan. Mit der Verordnung vom Wochenende schafft sie mehr Freiheit für religiöse Minderheiten und erfüllt damit auch eine der Forderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach mehr Religionsfreiheit in der Türkei. Die Möglichkeit zur freien Ausübung der Religion ist ein Menschenrecht. Insofern ist die Verordnung ein positiver Schritt, der die christlichen und jüdischen Gläubigen in ihrer eigenen Religion anerkennt. Wir hoffen, dass damit auch die jahrelangen zermürbenden Auseinandersetzungen um das Kloster Mor Gabriel, eines der ältesten Klöster weltweit, einen guten Abschluss finden wird und die Gläubigen unbehelligt und in Frieden mit ihren Nachbarn ihre Religion ausüben können.“ Hintergrund: Die Verordnung vom vergangenen Wochenende bezieht sich auf die sogenannte "Erklärung von 1936". Alle nicht-muslimischen Stiftungen in der Türkei mussten ihr Eigentum auflisten. Der türkische Staat konfiszierte zahlreiche Gebäude und Grundstücke der christlichen und jüdischen Gemeinden. Ihre Arbeit wurde sehr beeinträchtigt und viele nicht-muslimische Türken verließen das Land. • • Fest der Verständigung und des Dialogs Zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan erklären der integrationspolitische Sprecher Serkan Tören und der Beauftragte für Kirchen-und Religionsgemeinschaften der FDP-Bundestagsfraktion Stefan Ruppert: Muslime und der Islam sind ein Teil von Deutschlands Vielfalt. Als Liberale stehen wir für Toleranz und für Respekt gegenüber allen Religionen und Weltanschauungen. Muslime müssen ihren Glauben leben können. Das Grundrecht der freien Religionsausübung ist in einer weltoffenen Demokratie kostbares und verfassungsrechtlich garantiertes Gut. In den letzten Tagen haben in Deutschland zahlreiche Iftar – und Fastenbrechen Veranstaltungen stattgefunden, zu denen Menschen aller Religionen und Herkunft geladen waren. Auch viele Politiker sind den freundlichen Einladungen gern gefolgt. Der Ramadan ist in diesen Begegnungen und dem gemeinsamen Feiern in der heutigen Zeit ein sichtbares und wertvolles Zeichen des friedlichen Miteinanders und Zusammenlebens. Die FDP-Bundestagsfraktion wünscht allen muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zum Ende des Ramadan ein gesegnetes und frohes Fastenbrechen im Kreise ihrer Familien und Freunde. • • Bundeskonferenz des Modellprogramms "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region" Termin/Ort: 24. Oktober 2011 in Berlin "Gemeinsam mit rund 200 Vertreterinnen und Vertretern aus den Kommunen, Programm-und Projektverantwortlichen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sollen neue Ansätze zur systematischen Förderung benachteiligter junger Menschen am Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung diskutiert werden. Grundlage dafür bilden die Erkenntnisse und Erfahrungen aus einem Jahr „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“. Anmeldemodalitäten: Ab sofort können Sie auf der Webseite http://www.aktiv-in-der-region.jugendstaerken.de/bundeskonferenz-2011 Ihr Interesse zur Teilnahme an der Konferenz anmelden. Dort finden Sie auch das aktuelle Programm sowie weitere inhaltliche Informationen. Beachten Sie bitte, dass aufgrund der beschränkten Platzkapazitäten des Veranstaltungsortes vermutlich nicht alle Interessentinnen und Interessenten an der Bundeskonferenz teilnehmen können. Bitte bekunden Sie Ihr Interesse bis zum 16. September 2011. Sie erhalten bis Ende September 2011 eine Rückmeldung hinsichtlich einer möglichen Teilnahme." http://www.aktiv-in-der-region.jugend-staerken.de/bundeskonferenz-2011 • • Großzügige Bleiberechtsregelung dringend erforderlich „Die Bleiberechtsregelungen der vergangenen Jahre waren viel zu restriktiv ausgestaltet und haben daher an dem Skandal der Kettenduldung nichts Wesentliches geändert“, kommentiert Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, aktuelle Zahlen, die die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (BT-Drs. 17/6742) mitgeteilt hat. Demnach lebten zum Stichtag 30. Juni 87.312 Menschen in Deutschland, die lediglich ‚geduldet‘ sind, etwa 60 Prozent von ihnen (51.224) seit über sechs Jahren. Jelpke weiter: „Die SPD hatte 2007 versprochen, dass bis zu 60.000 Menschen von der gesetzlichen Bleiberechtsregelung nach § 104a Aufenthaltsgesetz profitieren könnten. Tatsächlich waren es nur etwa 22.000: Nur sie konnten eine zumindest überwiegend eigenständige Lebensunterhaltssicherung nachweisen. Weitere 15.000 Menschen erhielten ein Bleiberecht ‚auf Probe‘ aufgrund eines Beschlusses der Innenministerkonferenz. Auch die seit 1. Juli 2011 geltende Bleiberechtsregelung für gut integrierte Jugendliche (§ 25a AufenthG) ist lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein. Nur etwa 4.800 Geduldete erfüllen überhaupt die Bedingungen der Regelung, d.h. sie sind zwischen 16 und 21 Jahre alt und leben seit mehr als sechs Jahren in Deutschland. Zum Jahresende wird die Zahl der Geduldeten außerdem erneut rapide ansteigen: Bis zu 10.000 Menschen, die aufgrund verschiedener rechtlicher Bestimmungen ein Bleiberecht ‚auf Probe‘ erhielten, werden dies wieder verlieren, weil sie keine existenzsichernde Arbeit gefunden haben. Die Koalition muss jetzt dringend eine großzügige gesetzliche Bleiberechtsregelung verabschieden, wie sie von Kirchen, Verbänden, Betroffenen und der Opposition seit langem gefordert wird. Die endlose und elende Flickschusterei stets erneuter Bleiberechtsbeschlüsse auf dem Rücken der Betroffenen muss ein Ende haben. Abschiebungen von Menschen, die seit vielen Jahren in Deutschland leben, sind inakzeptabel.“ • • Illegale Einwanderung: Eine große Herausforderung für Europa Denkt man an illegale Einwanderung, bestimmen immer die gleichen Bilder das öffentliche Bewusstsein: Menschen aus Afrika, die auf überfüllten Booten versuchen, über das Mittelmeer oder den Atlantik europäischen Boden zu erreichen. Die Nachrichten sind voll mit Berichten über gekenterte Boote und ertrunkene Menschen. Andere Bilder zeigen überfüllte Flüchtlingslager wie jene auf der italienischen Insel Lampedusa. Schnell bedient sich die Berichterstattung biblischer Begriffe, um das Problem illegaler Einwanderung zu beschreiben. Man spricht etwa vom Exodus aus Nordafrika oder einer Flüchtlingswelle, die die Europäische Union (EU) überschwemmt. Bei genauerer Betrachtung des Themas illegale Einwanderung relativiert sich jedoch das Problem. Die Europäische Kommission schätzt, dass sich etwa 4,5 Millionen Menschen illegal in der EU aufhalten. Bei knapp über 500 Millionen EU-Einwohnern macht das weniger als ein Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Jährlich werden rund 500.000 illegale Einwanderer festgenommen. Etwa 40 Prozent von ihnen werden in ihr Heimatland oder Transitland zurückgeschickt. Die tatsächliche Zahl der illegalen Immigranten lässt sich nur schwer ermitteln. Illegale Einwanderung über Kurzzeit-Visa: Gleichwohl ist illegale Einwanderung eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Im Gegensatz zur Berichterstattung erreicht der Großteil der Illegalen zunächst auf legalem Wege die EU. Über Kurzzeit-Visa gekommen, bleiben sie aus wirtschaftlichen Motiven. Diese Einwandergruppe nennt man "Overstayer". Andere gelangen mit Hilfe krimineller Organisationen und gefälschter Dokumente in die EU. Da sie hier weder Aufenthalts-noch Arbeitserlaubnis haben und mit einer fremden Kultur konfrontiert werden, ohne die Landessprache zu beherrschen, bleiben sie auf die Schleuser angewiesen. Sie nutzen das Abhängigkeitsverhältnis erbarmungslos aus. Dieser Menschenhandel tritt in unterschiedlichen Facetten auf. Zur Ausbeutung der Arbeitskraft kommt die sexuelle Ausbeutung hinzu, die sogenannte Zwangsprostitution. Die Opfer arbeiten auf dem Schwarzmarkt und sind oft ohne Lohn und ohne Rechte. Ihre wirtschaftliche und soziale Situation macht sie gefügig. Um Menschenhandel künftig besser zu bekämpfen, gibt es seit Dezember 2010 die EU-Koordinatorin für die Bekämpfung des Menschenhandels. Ihre vorrangige Aufgabe ist die Koordination der Maßnahmen der EU-Institutionen, der Mitgliedstaaten und der internationalen Akteure. Dazu gehören Prävention, Strafverfolgung und Opferschutz. Europol bekämpft Menschenhandel: Außerdem hat die EU in den letzten Jahren die polizeiliche Zusammenarbeit ausgebaut. Die zentrale Rolle spielt dabei die europäische Polizeibehörde Europol. Sie ist insbesondere für die Koordination zur Bekämpfung länderübergreifender organisierter Kriminalität zuständig wie dem Menschenhandel. Neben der Verhinderung illegaler Einwanderung beabsichtigt die EU, die damit verbundenen zum Teil menschenverachtenden Straftaten zu bekämpfen. Abgesehen von der Zwangsprostitution arbeiten illegale Immigranten vorwiegend in der Bauwirtschaft, Landwirtschaft, in Haushalten sowie im Reinigungs-, Hotel-und Gaststättengewerbe. Aus diesen illegalen Beschäftigungsverhältnissen entgehen dem Staat Steuereinnahmen und Sozialabgaben. Die Richtlinie 2009/52/EG sieht deshalb Sanktionen gegen die Beschäftigung Drittstaatsangehöriger ohne rechtmäßigen Aufenthalt vor. Sie beinhaltet gemeinsame Mindestvorschriften für Sanktionen gegen Unternehmer, die das Verbot missachten. Einsatz neuer technischer Maßnahmen zur Abwehr illegaler Zuwanderer: Ein weiterer Schritt, um illegale Einwanderer aufzuhalten, ist der EU mit der Verordnung zur Aufnahme von biometrischen Daten in Pässen und Reisedokumenten gelungen. Die Erfassung von Fingerabdrücken und Digitalfotos sowie die Nutzung neuer Informationstechnologien erschweren die Einreise Unbefugter in die EU. Pro Jahr weisen die EU-Grenzstaaten rund 300.000 Menschen ab. Zur Unterstützung der Grenzländer finanziert die Europäische Kommission Erstaufnahmestellen in Griechenland, Spanien, Italien und Malta. Die EU fördert die Grenzländer außerdem durch finanzielle Mittel wie den Europäischen Außengrenzenfonds. Dadurch werden die Kosten zum Schutz der gemeinsamen Grenzen solidarisch auf die Mitgliedstaaten verteilt. Das bekannteste Instrument zur Verhinderung illegaler Immigration ist die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Grenzen (Frontex). Rückkehrfonds unterstützt Rückführung Illegaler: Sind illegale Einwanderer erst einmal in der EU, ist es oberste Priorität, die Immigranten wieder zurückzuführen. Dazu hat die EU Überstellungsabkommen mit mehreren Herkunfts- oder Transitländern geschlossen. Diese Länder verpflichten sich bei der Rücknahme der Flüchtlinge, den Schutz der Menschenrechte und gesetzliche Verfahren einzuhalten. Bei der EU-Migrationspolitik steht der humane Aspekt im Mittelpunkt, das heißt: Freiwillige Rückkehr kommt vor Zwangsrückführung. Des Weiteren treffen die Abkommen Regelungen über die legale Zuwanderung aus diesen Ländern. Mit dem Europäischen Rückkehrfonds soll die Rückkehr und die Wiedereingliederung illegaler Einwanderer besser organisiert werden. Vor einem besonderen Dilemma steht die EU, wenn es um die Gewährung des Asyls von Zuwanderern geht. Wirtschaftliche und politische Migranten fliehen in aller Regel gemeinsam, wodurch es den Behörden schwerfällt, sie auseinanderzuhalten. Das macht es für die EU schwierig, jedem politischen Flüchtling sein Recht auf Asyl zu garantieren. • • Europa braucht Zuwanderung Über 400 Jahre lang zog es Millionen von Menschen aus Europa in alle Teile der Welt, um dort ein neues Leben anzufangen. Zu den beliebtesten Auswanderungszielen gehörten unter anderem der amerikanische Kontinent, Australien und Neuseeland. Nicht immer spielte der Wunsch nach einem besseren Leben in der neuen Welt die Hauptrolle. Sehr oft wanderten die Menschen aus, weil sie Opfer politischer und religiöser Verfolgung waren. Heute ist Europa ein stabiler und friedlicher Kontinent, in dem die Menschenrechte geachtet werden und niemand mehr materielle Not leiden muss. Dadurch haben sich die Wanderungsbewegungen verändert. Heute wollen immer mehr Menschen in die europäischen Länder einwandern, denn: Europa bietet Sicherheit, Wohlstand und Zugang zur Bildung für alle. Zuwanderung aus Drittstaaten steigt: Die Zahl der Einwanderer aus Drittstaaten, also aus Nicht-EU-Ländern, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Dies betrifft vor allem Einwanderer, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation nach Europa kommen. Dagegen sank die Anzahl der Familiennachzüge. 2010 stellten Drittstaatsangehörige mit 20,2 Millionen rund vier Prozent der EU-Gesamtbevölkerung. Die Zunahme an Migranten ruft bei vielen EU-Bürgerinnen und Bürgern in Zeiten von Terrorismus und angesichts der jüngsten Wirtschaftskrise Unbehagen hervor. Doch es gibt gute Gründe, die für mehr Migration sprechen. Fachkräftemangel erfordert Zuwanderung: Die EU hat einen hohen Lebensstandard. Es ist jedoch schwer, ihn aufrechtzuerhalten, wenn die Arbeitskräfte fehlen, die diesen Wohlstand Tag für Tag erarbeiten müssen. In Europa werden immer weniger Kinder geboren, während zugleich die Lebenserwartung steigt. Dieses Phänomen nennt man demographischen Wandel. Das bedeutet, dass immer weniger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine wachsende Zahl an Rentnerinnen und Rentnern finanzieren muss. Die sinkende Zahl von Beschäftigten führt einerseits zu einem Fachkräftemangel, der durch die Abwanderung Hochqualifizierter verschärft wird. Andererseits kommt es zu Engpässen bei Berufen, die jetzt bereits kaum einer mehr machen möchte, wie zum Beispiel Erntehelfer. Studien für Deutschland und Europa weisen darauf hin, dass Europa jährlich Hunderttausende von Einwanderern benötigt. Nur dann sei die EU fähig, die Probleme des demographischen Wandels in den Griff zu bekommen. Migranten stützen Wirtschaft ihrer Heimatländer: Die EU unterstützt durch die Aufnahme von Migrantinnen und Migranten indirekt auch die jeweiligen Drittstaaten. Viele Einwanderer kommen wegen der höheren Löhne nach Europa. Den Lohnüberschuss schicken sie oft zurück zu ihren Familien, die im Ursprungsland geblieben sind. Mit dem zusätzlichen Geld stützen diese Familien die heimische Wirtschaft. Das Konzept der zirkulären Migration führt außerdem zur Wissensübertragung in die Länder der Zuwanderer. Zirkuläre Migration bedeutet eine Migration auf Zeit, um die eigenen Qualifikationen zu verbessern. Nach einer bestimmten Zeit kehren die Auswanderer dann zurück in ihr Heimatland. Dort teilen sie ihr erlangtes Wissen mit den Landsleuten aus ihren Fachbereichen. Die EU prüft zurzeit die Möglichkeit, mit Hilfe von Partnerschaften mit Drittstaaten die zirkuläre Migration politisch zu regeln. Blue Card erleichtert Zuwanderung von Fachkräften: In der EU haben alle Mitgliedstaaten das Recht, ihre Einwanderungspolitik selber zu bestimmen. So haben sie die Möglichkeit, über die Anzahl der Einreisenden, deren Herkunftsland und Arbeitstätigkeit zu bestimmen. Trotzdem erarbeitet die EU eine gemeinsame Migrationspolitik, um dem Problem des Fachkräftemangels entgegenzuarbeiten. Zu diesem Zweck gibt es seit dem 19. Juni 2011 die sogenannte Blaue Karte (Blue Card). Damit erhalten Fachkräfte aus Drittstaaten die Möglichkeit, für bis zu vier Jahre in einem EU-Staat zu arbeiten und zu leben. Nach 18 Monaten ermöglicht der Besitz der Blue Card auch den Staatenwechsel innerhalb der EU. Ebenso erleichtert die Karte die Einreise von Familienangehörigen und beschleunigt das Einreiseverfahren erheblich. Voraussetzung für das Erhalten der Karte sind ein fester Arbeitsvertrag, ein akademischer oder beruflicher Ausbildungsabschluss und die Zusicherung eines Mindestgehalts, das dreimal höher ist, als der Mindestlohn in dem gewählten Mitgliedsland. Außerdem beraten das Europäische Parlament und der Ministerrat derzeit über eine Richtline für Saisonarbeiter. Unter anderem soll die Richtlinie einfachere, zeitlich begrenzte Einreiseregelungen ermöglichen. Schließlich will die EU damit die Arbeitsbedingungen und die Gesundheits-und Sicherheitsstandards für Saisonarbeiter verbessern. Damit soll die neue Richtlinie die Ausbeutung erschweren. Integration der Zuwanderer bleibt Herausforderung: Im Juni hat die Bundesregierung ein Konzept gegen den Fachkräftemangel in Deutschland beschlossen. Dies geschah mit Blick auf die neue Blue Card der EU. Neben der Integration von älteren Arbeitskräften und Frauen in den Arbeitsmarkt, sind Fachkräfte aus dem Ausland Teil des Konzepts. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, erklärte hierzu: "Wenn wir Spitze bleiben wollen, brauchen wir auch Spitzenleute von überall her. Direkt dahinter entstehen dann auch viele Arbeitsplätze für Menschen hier, die weniger qualifiziert sind." Bisher gibt es eine unbegrenzte Arbeitsgenehmigung für Fachkräfte nur, wenn sie mindestens 66.000 € im Jahr verdienen. Derzeit diskutiert die Bundesregierung über eine mögliche Senkung auf 40.000 €, um vor allem auch jüngere Fachkräfte anzulocken. Doch das Anwerben von Fachkräften aus dem Ausland alleine reicht nicht aus. Auch das Thema der Integration spielt eine große Rolle im Fachkräftekonzept. Nur mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die voll integriert sind, ist es möglich, auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. • • Games sind Teil unserer Kultur geworden – politische Akzeptanz hinkt hinterher Zum morgigen Start der größten europäischen Computerspielemesse Gamescom in Köln, erklärt der Vorsitzende des Unterausschusses Neue Medien und IT-Experte der FDP-Bundestagsfraktion Sebastian Blumenthal: Mittlerweile spielen in Deutschland rund 23 Millionen Menschen regelmäßig Computerspiele. Damit sind Spiele in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Computerspiele sind Teil unserer Kultur geworden. Dies spiegelt sich auch in weiterhin steigenden Umsätzen der Branche wider. Die Branche glänzt aber nicht nur mit guten Umsatzzahlen, sondern auch mit einer hohen Bereitschaft, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zum Ausbau der Medienkompetenz gerecht zu werden. Die Branche hat in den vergangenen Jahren viel unternommen, um Vorurteile abzubauen und den verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen zu vermitteln. Die politische Akzeptanz von Computerspielen hinkt der gesellschaftlichen Realität aber leider nach wie vor hinterher. • • Erfassung des Migrationshintergrundes bei Arbeitslosen "Ab dem 22. August 2011 beginnt in allen Agenturen für Arbeit und Jobcentern die Erhebung der Daten zu Merkmalen des Migrationshintergrundes. Die Daten werden bei allen Ausbildungs-und Arbeitsuchenden, Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und Personen, die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, erhoben. Aufgrund gesetzlicher Regelungen sind Agenturen und Jobcenter verpflichtet, den Migrationshintergrund zu erheben und in ihren Arbeitsmarkt-und Grundsicherungsstatistiken zu berücksichtigen. Die Daten sollen mittels eines Fragebogens erfasst werden, dessen Beantwortung freiwillig sein soll. Für Bestandskunden der Agenturen und Jobcenter sollen die Daten bis 31.12.2012 erhoben sein. Eine Nutzung der Daten durch die lokalen Agenturen und Jobcenter ist ausgeschlossen. Zweck der Datenerhebung ist alleine die Statistik." http://www.arbeitsagentur.de/nn_164884/zentraler-Content/HEGA-Internet/A20-Intern/Dokument/HEGA07-2011-VV-Migationshintergrund.html So, das war’s für heute. Wir hoffen, im Nachrichtenticker war etwas Interessantes für Euch dabei. Mit lieben Grüßen Euer Team der djo-Bundesgeschäftsstelle ------- Von: djo Bundesverband Betreff: djoPressemitteilung 05/2011: Leid der Vertreibung, Entrechtung und Zwangsarbeit hat Folgen bis in die heutige Zeit 70. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen Anlagen: Pressemitteilung 70. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropanetzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/Pressemitteilung_70_Jahrestag_der_Deportation_der_Russlanddeutschen.p df Leid der Vertreibung, Entrechtung und Zwangsarbeit hat Folgen bis in die heutige Zeit 70. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen Am 28. August 1941 gab das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR per Erlass die Zwangsumsiedlung der Wolgadeutschen bekannt. Innerhalb von Tagen wurden sie in den Ural, nach Sibirien, nach Kasachstan oder in die mittelasiatischen Republiken deportiert. Sie verloren ihren Besitz, ihre Rechte und durch die harten Bedingungen der Deportation und durch die nachfolgende Zwangsarbeit tausendfach ihr Leben. Den anderen deutschen Siedlungsgebieten in der Sowjetunion erging es ähnlich. Bis 1955 verblieben die Betroffenen in ihren Verbannungsgebieten unter Sonderaufsicht und durften auch danach nicht in ihre Heimatgebiete zurück. Deutsche oder Deutscher zu sein, blieb bis in die Endphase der Sowjetunion ein negatives Stigma und jeder konnte in Schwierigkeiten geraten, sich allzu offen dazu zu bekennen. „Die Russlanddeutschen wurden unschuldig für den verbrecherischen Überfall Hitlerdeutschlands bestraft“, erklärt der djo-Bundesvorsitzende Thomas Hoffmann. „Ihre Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten. Nach der Schreckenszeit der Deportation und der Zwangsarbeit folgte eine repressive Politik, die Jahrzehnte andauerte. Aus Angst sprach man nur noch heimlich Deutsch oder erinnerte an die Geschichte der Familie. Dadurch können die Enkel oft nicht mehr die deutsche Sprache auch wenn sie sich selbst als Deutsche empfinden. Die Folgen der Repression sitzen tief und die Russlanddeutschen verdienen unsere Hilfe und unser Verständnis ob in Deutschland oder in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.“ „Die Integration der Russlanddeutschen in der Bundesrepublik Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte“, hebt die Vorsitzende des Verbandes der russischsprachigen Jugend in Deutschland – JunOst, Maria Klimovskikh, hervor. „Eine Vielzahl von Vereinen und Organisationen der Russlanddeutschen setzen sich für ihre gesellschaftliche Integration ein. Ihre Arbeit gilt es zu fördern ebenso wie die Arbeit der Organisationen der deutschen Minderheiten in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die zunehmend auch eine Brückenfunktion wahrnehmen zwischen Deutschland und den jeweiligen Ländern. Sie sind in diesem Sinne Botschafter der Versöhnung.“ Berlin, 26. August 2011 Die djo-Deutsche Jugend in Europa ist ein überparteilicher, überkonfessioneller, föderal und demokratisch aufgebauter Jugendverband auf der Basis der freiwilligen und ehrenamtlichen Jugendarbeit. Sie ist vornehmlich in der außerschulischen Bildungsarbeit, Freizeitgestaltung, Kulturarbeit, Integrationsarbeit und in der internationalen Jugendarbeit tätig. Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen eine Querschnittsaufgabe im Rahmen ihrer Jugendarbeit dar. Sie begreift sich als Dachverband ihrer Landesverbände, von landsmannschaftlichen Gruppen und von Migrantenjugendorganisationen, die sich als djo-Bundesgruppen verstehen. Ziel ist die Anerkennung und Teilhabegerechtigkeit von Migrantenjugendverbänden und Migrantenselbstorganisationen in Deutschland. Leitbild des Verbandes ist das gleichberechtigte, tolerante und solidarische Zusammenleben in kultureller und inhaltlicher Vielfalt und kulturellen Rechte von Vertriebenen, Flüchtlingen und Migranten. ------- Von: djo Bundesverband Betreff: djoAusschreibungsticker 8/2011 djo-Ausschreibungsticker 8/2011 Wir haben diesmal sehr viele interessante Ausschreibungen für Euch. Einige Anmeldetermine sind bereits bald, deshalb schaut aufmerksam durch! Inhalt: Fördermöglichkeiten • Ausschreibung zum Deutschlandjahr 2012/2013: Deutschland und Russland -gemeinsam die Zukunft gestalten • Förderprogramm zur Auseinandersetzung mit Geschichte(n) in der Einwanderungsgesellschaft Sonstiges Interessantes • Jugendwettbewerb "Heimat Almanya -Zeig uns Dein Deutschland" geht in die heiße Phase Einsendeschluss am 25. September • United World Colleges -mehr als ein Schüleraustausch • Einladung Fachtagung: Integration durch Beteiligung – Partizipative Bildungsangebote für Migrantinnen und Migranten am 13. September 2011 in 10117 Berlin • Kongress „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ am 26. September 2011 von 10:00 bis 17:15 Uhr in Berlin Fördermöglichkeiten • • Ausschreibung zum Deutschlandjahr 2012/2013 Deutschland und Russland -gemeinsam die Zukunft gestalten Im Rahmen des Deutschlandjahres werden zahlreiche Veranstaltungen 2012 in Moskau und St. Petersburg und 2013 in den Regionen Russlands umgesetzt. Für 2012 können bereits jetzt interessante Projekte in den Bereichen ( Politik / Wirtschaft / Kultur / Bildung & Wissenschaft) für eine Förderung eingereicht werden. Projektinhalt sollte ein aktuelles, zukunftsweisendes Thema für Russland und Deutschland sein. Teilnahmevoraussetzungen und -hinweise: • Antragsteller ist eine deutsche oder russische Organisation • Bezug des Projekts zu Deutschland oder deutsch-russischer Kooperation ist deutlich sichtbar • Geografischer Schwerpunkt und Präsentation des Projekts ist Moskau bzw. Sankt Petersburg im Zeitraum 2. Jahreshälfte 2012 • Mindestens ein deutscher und ein russischer Projektpartner • Gefördert werden Projekte, keine Infrastrukturen • Es werden ausschließlich Ko-Finanzierungen vorgenommen bei einer Festbetragsfinanzierung bis zu 50% der geplanten Projektgesamtkosten. Sachleistungen können hier mit einbezogen werden. • Mögliche Fördersumme zwischen 2.500 und 25.000 EUR Auswahlkriterien: • Einhaltung bzw. Erfüllung der o.g. Teilnahmevoraussetzungen • Thematische Orientierung an dem Motto des Deutschlandjahres „Deutschland und Russland -gemeinsam die Zukunft gestalten“ • Orientierung an den konzeptuellen Themenfeldern des Deutschlandjahres, siehe hier. • Nachvollziehbarer Finanzierungsplan des Projekts • Sichtbarkeit • Nachhaltigkeit • Projekte, bei denen der Austausch-und Kooperationsgedanke im Vordergrund steht, werden bevorzugt. Hinweis: Für Projekte außerhalb der Städte Moskau und St. Petersburg erfolgt eine gesonderte Ausschreibung im Frühjahr 2012. Diese bezieht sich auf den Veranstaltungszeitraum 1. Halbjahr 2013. Infos unter: http://www.goethe.de/ins/ru/lp/kul/usw/dj12/de7907130.htm Kontakt: Ksenia Ryklin, Goethe-Institut Moskau, Ksenia.Ryklin@Moskau.goethe.org • • Förderprogramm zur Auseinandersetzung mit Geschichte(n) in der Einwanderungsgesellschaft Einwanderung hat in Deutschland zu einer Vielfalt von Erinnerungen an historische Ereignisse geführt. Zahlreich sind die Erinnerungen an Unrechtserfahrungen und systematische Gewalt: an Kriege und Bürgerkriege, Diktaturen, Vertreibungen, Verfolgung und Flucht, Völkermord, Kolonialismus, an Widerstand und Selbstbehauptung. Solche Erfahrungen von historischem Unrecht und kollektiver Gewalt können, besonders wenn sie unaufgearbeitet oder umstritten sind, lange nachwirken und zu fortdauernden Spannungen führen, die das Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft belasten. Bildungseinrichtungen, Pädagogen und die Zivilgesellschaft sind daher gefordert, sich der kulturellen und historischen Vielfalt und unterschiedlichen Perspektiven zu öffnen. Die Stiftung EVZ fördert Bildungs-und Begegnungsprojekte zu umstrittenen oder vernachlässigten Geschichtsbezügen. Die Projekte sollen zu einer Kultur des Respekts und der gleichberechtigten Verständigung beitragen und ein friedliches Zusammenleben verschiedener Gruppen in Deutschland ermöglichen. WAS WIRD GEFÖRDERT? Interkulturelle Bildungs-und Begegnungsangebote, die vernachlässigte oder konflikthafte Bezüge gewaltsamer Geschichte bearbeiten. Unterstützt werden Personal-und Sachkosten WER KANN SICH BEWERBEN? Zivilgesellschaftliche Initiativen und gemeinnützige Organisationen aus Deutschland Interessierte Antragsteller werden beraten. Die Entscheidung über Förderanträge trifft die Stiftung EVZ unter Berücksichtung des Votums einer Fachjury. Weitere Informationen sowie die Ausschreibung und Anmeldung gibt es auf http://www.stiftungevz.de/projekte/geschichte/geschichten-in-vielfalt/ Sonstiges Interessantes • • Jugendwettbewerb "Heimat Almanya -Zeig uns Dein Deutschland" geht in die heiße Phase Einsendeschluss am 25. September Endspurt für den Jugendwettbewerb "Heimat Almanya -Zeig uns Dein Deutschland". Noch bis zum 25. September können sich Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund mit kreativen Beiträgen zum Thema "Heimat" beteiligen. Staatsministerin Maria Böhmer hatte den Wettbewerb Anfang Juli gestartet. Anlass für die Initiative ist das 50. Jubiläum des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens. "Integration lebt vom Mitmachen! Deshalb appelliere ich an alle Jugendlichen: Zeigt Euer Können, erzählt Eure persönliche Geschichte. Was bedeutet Heimat für Euch? Wie fühlt es sich an, als junge Migrantin oder Migrant in Deutschland zu leben? Was sind Eure Visionen? Euer Einsatz lohnt sich: Jeder einzelne konstruktive Beitrag bringt die Integration in unserem Land voran", betonte Staatsministerin Böhmer. Unter den bisher eingegangenen Beiträgen finden sich Gedichte, Fotografien, selbst gemalte Bilder, Songs, Hörspiele und selbstproduzierte Videos, die auf der Wettbewerbshomepage veröffentlicht sind . Kai W. aus Berlin beispielsweise macht sich Gedanken über den Begriff "Migrationshintergrund". Die Geschwister Anastassia und Alexander setzen mit ihrem Stop-Motion-Kurzfilm "Die Pinguine kommen" ein Zeichen gegen Vorurteile und Intoleranz. Auf der Homepage zu sehen ist auch das vollständige Video zu dem Kampagnensong "Daheim" von Bahar Kizil. Auch die finale Version des Beitrages von Fahri Yardim und Denis Moschitto, die "Fahri & Denis Olympics" ist online. Im "City Clash" treten die beiden Schauspieler im Namen ihrer Heimatstädte Hamburg und Köln als Lokalpatrioten gegeneinander an, um die Frage nach der Herkunft auf ironische Weise zu klären. Weitere prominente Unterstützer wie Kadir "Amigo" Memis, Nazan Eckes, Serdar Tasci, MC Rene und Carolin Kebekus motiveren die Jugendlichen mit ihren eigenen kreativen Beiträgen zum Thema "Heimat". Alle Beiträge sowie weitere Informationen zum Wettbewerb, zu den Gewinnen und zu den Teilnahmebedingungen unter www.heimat-almanya.de • • United World Colleges -mehr als ein Schüleraustausch Diese bieten jungen Menschen aus Deutschland eine Chance, die letzten beiden Schuljahre an einer Schule zu verbringen, an der Jugendliche aller Nationalitäten, Kulturen und sozialer Schichten gemeinsam an einem Ort leben, eine Sprache sprechen und mit dem International Baccalaureate (IB) einen als Abitur und international anerkannten, exzellenten Schulabschluss machen – und das völlig unabhängig von den finanziellen Verhältnissen oder familiärem Hintergrund. Die Auswahl für einen Platz an einem der 13 Colleges weltweit orientiert sich ausschließlich an Eignung, Begabung und Persönlichkeit der BewerberInnen. Jede und jeder, die ausgewählt werden, erhalten garantiert einen Platz – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Um das sicherzustellen, vergibt die Deutsche Stiftung UWC je nach Bedarf Voll-und Teilstipendien. Bewerbungsvoraussetzungen: Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. Dezember. Es können sich alle in Deutschland lebenden Schülerinnen und Schüler bewerben, die am 31. August zu Beginn des Aufenthaltes mindestens 16 und noch nicht 18 Jahre alt sind und mindestens die 10. Klasse besuchen. Weitere Details, Erlebnisberichte, Videos und die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf www.uwc.de. Wir würden uns freuen wenn Sie diese Informationen an interessierte Schülerinnen und Schüler weitergeben. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage auch Flyer und Plakate zu. Kontakt: Deutsche Stiftung UWC, Darmstädter Landstraße 110, 60598 Frankfurt am Main, Telefon: 069 6330 7563, Fax: 069 -6330 7623, Email: Nadine.Schaal@uwc.de, www.uwc.de -www.uwc.org • • Einladung Fachtagung: Integration durch Beteiligung – Partizipative Bildungsangebote für Migrantinnen und Migranten am 13. September 2011 in 10117 Berlin Gesellschaftliche Beteiligung von Zugewanderten fördert auf der einen Seite die Integration der Beteiligten und verändert auf der anderen Seite die Arbeit und Kultur in den Beteiligungsinstitutionen. Beteiligung ist dabei nicht selbstverständlich. Sie erfordert sowohl ein hohes Maß an Selbstvertrauen und Zuversicht auf Seiten der Zugewanderten als auch die Bereitschaft auf Seiten der Mehrheitsgesellschaft, diese Beteiligung auch wertzuschätzen und anzunehmen. Hier bedarf es der Vermittlung spezifischen Fachwissens und entsprechender Handlungskompetenz. Während viele Institutionen der Mehrheitsgesellschaft sich erst noch interkulturell öffnen müssen, besteht die Aufgabe für Zugewanderte darin, sich auf Möglichkeiten von Beteiligung auch vorzubereiten. Hierbei kommt den Organisationen von Migrantinnen und Migranten und den verschiedenen Religionsgemeinschaften eine zentrale Rolle zu. Schließlich organisieren und vertreten sie Werthaltungen und Interessen von Zugewanderten in unserer Gesellschaft, steuern Willensbildungs-und Entscheidungsprozesse, befördern Lernprozesse und stärken damit auch die Beteiligung des Einzelnen in den Institutionen der Mehrheitsgesellschaft. Auf dieser Fachtagung wollen wir diskutieren, wie Integration durch Beteiligung gefördert und durch partizipative Bildungsangebote unterstützt werden kann. Dabei greifen wir auf Ergebnisse und Erfahrungen des Projekts „Empowerment und Partzipationsförderung für Drittstaatsangehörige in den neuen Bundesländern“ (EM+PA) der RAA Brandenburg zurück. Das Projekt EM+PA fand in Kooperation mit den Integrations-und Ausländerbeauftragten der ostdeutschen Bundesländer sowie dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftlichen Engagement (BBE) über einen Zeitraum von drei Jahren (2008 – 2011) statt. Mit diesem Projekt unterstützen die RAA Brandenburg und ihre Kooperationspartner das zivilgesellschaftliche Engagement von Zugewanderten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, indem verschiedene Qualifizierungsund Vernetzungsangebote für Akteure aus Organisationen von Migrantinnen und Migranten sowie aus unterschiedlichen Religionsgemeinschaften bzw. für junge Erwachsene organisiert und durchgeführt wurden. Auf unserer Abschlusstagung am 13.09.2011 werden Ergebnisse und Erfahrungen aus diesen drei Jahren präsentiert. Wir wollen mit Ihnen als Vertretern aus Politik, Bildungseinrichtungen und Organisationen von Migrantinnen und Migranten darüber diskutieren, welche Voraussetzungen gegeben sein müssten, um die Partizipation und Beteiligungsmöglichkeiten von Zugewanderten zu erhöhen. Was sind dabei hemmende bzw. fördernde Aspekte? Welche Qualitätsstandards lassen sich dabei in der interkulturellen Bildungsarbeit beschreiben? Welche Erwartungen bzw. Anforderungen an die bestehenden Organisationen formulieren Betroffene dabei selbst? u.v.m. Die Tagung richtet sich an die interessierte Fachöffentlichkeit aus Bildungseinrichtungen, Kommunalpolitik, Verwaltung, Fachberatungsstellen, Organisationen von Migrantinnen und Migranten sowie an weitere Interessierte aus Vereinen und Netzwerken. Die Teilnahme ist kostenlos und beinhaltet auch die Tagungsverpflegung. Anmeldungen oder Fragen an: Herrn Steffen Kanis, s.kanis@raa-brandenburg.de, Tel: 0331 / 747 80 33, Mobil: 0151 / 20 66 71 17, Tagungsadresse: Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin • • Kongress „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ am 26. September 2011 von 10:00 bis 17:15 Uhr in Berlin Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) lädt ein. Mit dem ESF-Bundesprogramm BIWAQ des BMVBS werden gezielt in Gebieten des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" städtebauliche Investitionen zur Verbesserung des Wohn-und Lebensumfeldes durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen ergänzt. Das Programm wirkt deshalb insbesondere in diesen wirtschaftlich benachteiligten Stadtteilen, die häufig von hoher Arbeitslosigkeit geprägt sind. Im Mittelpunkt stehen die Integration von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen in Ausbildung und Arbeit, die Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf sowie die Stärkung der lokalen Ökonomie. Das Programm ist für die zu Beginn des Jahres gestartete zweite Förderrunde weiterentwickelt und um die Förderung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung im gemeinnützigen Bereich als eigenständiges Handlungsfeld "Quartiersarbeit" ergänzt worden. Mit der “Quartiersarbeit“ soll langzeitarbeitslosen Frauen und Männern, die bisher nicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden konnten, eine neue Perspektive gegeben werden. Ziel ist gleichzeitig, Stadtentwicklungspolitik und Arbeitsmarktpolitik vor Ort noch besser zu verzahnen. Das BMVBS nimmt den Auftakt zur zweiten Förderrunde zum Anlass, Praxis, Wissenschaft, Politik und Fachöffentlichkeit zum Dialog und Erfahrungsaustausch zu den bereits laufenden Projekten der ersten Förderrunde einzuladen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm. Die Konferenzteilnahme im Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Eingang: Invalidenstraße 44, 10115 Berlin ist kostenlos. Eine Anmeldung bis zum 21. September 2011 Antwortformular ist erforderlich (begrenzte Teilnehmerzahl). Weitere Informationen finden Sie unter www.biwaq.de. Das Antwortformular gibt es bei Thomas Hoffmann in der Bundesgeschäftsstelle. Wir hoffen der Ausschreibungsticker war interessant und informativ. Mit lieben Grüßen Euer Team der djo-Bundesgeschäftsstelle ------- Von: Christian Schröter Betreff: DPG Kongress 21. bis 23. Oktober 2011 in Frankfurt/Oder / DIALOGPreis 2011 geht an Initiative "Institut für angewandte Geschichte e. V." / Festakt zum 25Jährigen Jubiläum des Bundesverbandes der DPGs am 21. Okotober 2011 in Slubice Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin! Ehe ich Sie/Euch über den 20. Kongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Deutschland und das 25-jährige Jubiläum des DPG-Bundesverbandes informiere, hier eine wichtige Information an alle, die sich beim Durchlesen unseres letzten Newsletters den 5. September 2011 als wichtigen Termin vorgemerkt haben: Die jetzt schon sehr nachgefragte Veranstaltung mit dem Danziger Stadtpräsidenten Pawel Adamowicz am 5. September 2011 um 13.30 Uhr im Berliner Abgeordnetenhauses hält der Repräsentant aus Polen vor Gästen, die hierfür eine Einladung vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses erhalten haben. Besucher, die keine Einladung vorweisen können, haben leider keinen Zutritt! Der Kongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften findet zum 20. Mal statt, diesmal vom 21. bis 23. Oktober 2011 in Frankfurt/Oder und Slubice statt – grenzenlos und für alle offen. Der Bundeskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften „Nachbarschaft in der Mitte Europas“ findet vom 21. bis 23. Oktober 2011 bereits zum 20. Mal statt. Die Tagung, die erstmalig 1992 in Berlin organisiert wurde, ist zu einem zentralen Ereignis in den deutsch-polnischen Beziehungen geworden. Der Kongress hat zum Ziel, über die vielfältigen Themen und Ebenen des deutsch-polnischen Kulturdialoges zu informieren, für den deutsch-polnischen Austausch zu werben und das Interesse daran bei einem breiten Publikum zu wecken. Mit dem Kongress will der Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften Akteure und Initiativen der bilateralen Zusammenarbeit miteinander vernetzen und einen Beitrag zur europäischen Integration leisten. Auf der diesjährigen Themen-Agenda stehen „20 Jahre Nachbarschaftsvertrag – 25 Jahre DPG Bundesverband“, „Polnisch-Unterricht in Deutschland“, „100 Jahre Frauentag - Engagement der Frauen in Deutschland und Polen für den europäischen Kulturdialog“ und „Brücken über Oder und Neiße - Wie Bürgerengagement die deutsch-polnischen Beziehungen mit Leben füllt“. An einem der Kongressabende wird auch das Roma-Ensemble„Terno“ aus Gorzów Wlkp. mit einem Konzert und einer Lesung der Gedichte der berühmten polnischen Roma-Lyrikerin „Papusza“ gastieren. Alle interessierten Bürger und Initiativen aus Deutschland und Polen sind zur Teilnahme am Kongress herzlich eingeladen. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es ab 5. September 2011 unter: www.dpg-bundesverband.de und kongress2011@dpg-bv.de Initiative „Institut für angewandte Geschichte“ erhält den diesjährigen DIALOG-Preis Der DIALOG-Preis 2011 der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband geht diesmal an die Brandenburger Initiative „Institut für angewandte Geschichte – Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog e. V.“. Das nachhaltige gemeinsame Engagement junger Menschen aus Deutschland und Polen in der Grenzregion hat den Vorstand und das Kuratorium des Bundesverbandes überzeugt. In der Sitzung am 29. Juni 2011 unter der Leitung von Prof. Rita Süssmuth wählte die Jury aus insgesamt zwölf Vorschlägen den Kandidaten aus Frankfurt (Oder). Mit der diesjährigen Entscheidung möchte der Bundesverband ein Signal setzen. Zum 20. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages und im Europäischen Jahr des Ehrenamtes sollte das freiwillige Engagement der Bürger als der eigentlichen Brückenbauer und Pioniere der deutschpolnischen Verständigung im Vordergrund stehen. Ein vereintes und starkes demokratisches Europa und die deutsch-polnischen Beziehungen erfordern heute mehr denn je Mut und Willen der Bürger, vor allem der jungen Generation. Die Zukunft der deutsch-polnischen Zusammenarbeit hängt stark von der Nachhaltigkeit der zivilgesellschaftlichen Netzwerke ab. Die vor zehn Jahren von deutschen und polnischen Studenten in Frankfurt (Oder)/Slubice ins Leben gerufene Initiative ist ein Vorbild für den Aufbau und den Erhalt der deutsch-polnischen Netzwerke und Kooperationsprojekte. Ganz besonders sind das Engagement der Initiative für die Vermittlung eines interkulturellen Geschichtsverständnisses und die Bildungsangebote für junge Menschen zu würdigen. Der DIALOG-Preis 2011 wird am 22. Oktober 2011 auf dem Jahreskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften (21. bis 23. Oktober 2011) in Frankfurt (Oder) überreicht. Mehr Informationen unter: www.dpg-bundesverband.de und www.instytut.net Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Slubice Zum Auftakt des diesjährigen Bundeskongresses der Deutsch-Polnischen Gesellschaften feiert der Bundesverband am 21. Oktober 2011 sein 25-jähriges Bestehen. Am 18. Januar 1986 wurde der Bundesverband Deutsch-Polnischer Gesellschaften erstmalig unter dem Namen "Arbeitsgemeinschaft deutsch-polnische Verständigung“ gegründet. Der Zusammenschluss der Bürger war Mitte der 80er-Jahre ein wichtiges gesellschaftliches Signal. Die engagierten Bürger wurden zu Pionieren der deutsch-polnischen Versöhnung. An diese Entwicklung möchte der diesjährige Bundeskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in der deutsch-polnischen Grenzregion erinnern. Der Festakt findet im Auditorium Maximum des Collegium Polonicum auf de polnische Seite der oder in Slubice statt. Schirmherr des DPG-Jubiläumskongresses ist der Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck. MfG Vorsitzender Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. Schillerstr. 59, D-10627 Berlin-Charlottenburg Tel: +49 (0)30 713 89 213 Fax: +49 (0)30 713 89 201 E-mail: dpgberlin@t-online.de privat: Tel: +49 (0)30 432 91 92 E-mail: schroeterdpgb@t-online.de ------- Von: Tatjana Turowez Betreff: Einladung zum Tag des offenen Denkmals am 10. und 11. September 2011, jeweils von 1018 Uhr TAG DES OFFENEN DENKMALS 2011 Samstag, 10. September 2011 und Sonntag, 11. September 2011, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr im DeutschRussischen Museum BerlinKarlshorst Das DeutschRussische Museum bietet anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011 an beiden Tagen öffentliche Führungen an. Beginn ist jeweils um 11, 13, 15 und 17 Uhr, Treffpunkt ist am Haupteingang. Zudem besteht die Gelegenheit, im Kinosaal Filmvorführungen wahrzunehmen. Im Wintergarten – bei schönem Wetter auch auf der Terrasse – gibt es ein Angebot von Kaffee und Kuchen. Am Sonntag besteht die Gelegenheit der Besichtigung der sowjetischen Militärtechnik im Museumsgarten. Wie kommt ein Panzer ins Museum? Um welche Geräte handelt es sich hierbei genau? Wie sind sie nach Berlin gekommen und wie gelangten sie schließlich ins DeutschRussische Museum? Diesen Fragen werden wir am Sonntag nachgehen. Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich. DeutschRussisches Museum BerlinKarlshorst Zwieseler Straße 4 | 10318 Berlin Tel.: 030 / 501 508 10 SBahnhof Karlshorst/ Bus 296 UBahnhof Tierpark / Bus 296 www.museumkarlshorst.de Sollten Sie keine weiteren Einladungen des Museums wünschen, bitten wir um eine kurze Nachricht an turowez@museumkarlshorst.de ------- Von: Inga Niemann Betreff: Förderprogramm „Grenzgänger“ Ausschreibung Anlagen: GG_Ausschreibung.doc; GG_Ausschreibung.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/GG_Ausschreibung.pdf http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/GG_Ausschreibung.doc Sehr geehrte Damen und Herren, das Förderprogramm „Grenzgänger“, das die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 31. Oktober 2011 erneut ausgeschrieben. Gefördert werden Autoren, die eine deutschsprachige Veröffentlichung planen und in den Ländern Mittel-, Ost-und Südosteuropas recherchieren möchten. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Fototextbände, Kinder-und Jugendbücher, Drehbücher und Hörfunkbeiträge. Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 bis 10.000 € beantragt werden. Ich freue mich, wenn Sie diese Informationen in Ihre Newsletter/Verteiler aufnehmen und an alle potentiell Interessierten weiterleiten. Gerne schicke ich Ihnen auch Faltblätter oder Plakate zu. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch (030-816996-64) oder per Mail (niemann@lcb.de) zur Verfügung. Eine pdf-und eine Word-Version der kompletten Ausschreibung zum Weiterleiten finden Sie im Anhang. Mit freundlichen Grüßen Inga Niemann Inga Niemann Literarisches Colloquium Berlin e.V. Am Sandwerder 5 14109 Berlin Telefon: ++4930 816 996 64 Telefax: ++4930 816 996 63 www.lcb.de ------- Von: nost Betreff: Verleihung nost Reportagepreis: 15.09., Berlin Liebe Kollegen und Freunde von n-ost, wir laden Sie herzlich ein zur Verleihung des n-ost Reportagepreises 2011. Sie findet statt am Donnerstag, 15. September 2011, um 20 Uhr im Grünen Salon der Volksbühne Berlin (U2 Rosa-Luxemburg-Platz). Seit 2007 zeichnet n-ost mit dem Preis Reportagen aus, die Orte und Menschen im Osten Europas beschreiben lebendig und jenseits gängiger Klischees. Schauspieler Ulrich Matthes liest bei der Preisverleihung Auszüge aus den drei prämierten Texten. Werner D'Inka (Herausgeber F.A.Z.), Christian Böhme (Chefredakteur Jüdische Allgemeine) und Prof. Horst Pöttker (Institut für Journalistik, Universität Dortmund) würdigen die Preisträger. Und die Band Dr. Bajan unplugged (Vocals, Akkordeon, Geige, Kontrabass) zeigt, was "Sovietabilly Rock" ist. Nominiert für den n-ost Reportagepreis 2011 sind: • Marion Bacher/Gunther Müller, Das Land der lebenden Toten (profil, 28.6.2010) • Nataly Bleuel, Ein unfairer Handel (Nido, 12/2010) • Simon Hufeisen/David Schelp, Sarajevos Gedächtnis (Chrismon, 27.08.2010) • Cathrin Kahlweit, Eine tödliche Geschichte (Süddeutsche Zeitung, 23.11.2010) • Kilian Kirchgeßner, Die Heimatgetriebenen (Rheinischer Merkur, 20.05.2010) • Wolfgang Luef, Verbaute Zukunft (Süddeutsche Zeitung Magazin, 26.11.2010) • Katja Reimann, Die Pflege der Anderen (Der Tagesspiegel, 27.03.2011) • Ana Saliste, Ich habe mir damals den Tod gewünscht (Banater Zeitung, 09.06.2010) • Yvonne Staat, Verlorene Kindheit (Nido, 18.03.2011) • Eva Sudholt/Katja Mitic, Wo ist Ratko Mladic? (Welt am Sonntag, 11.07.2010) Weitere Informationen zum Preis, der Jury und den Gewi nnern der Vorjahre finden Sie unter www.nost.org/reportagepreis. Der Eintritt zur Verleihung des n-ost Reportagepreises ist frei, bitte melden Sie sich vorab an unter reportagepreis@n-ost.org. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Mit besten Grüßen ------- Von: info@osteuropazentrum.de Betreff: OEZ BERLIN VERLAG VERANSTALTUNGEN Anlagen: OEZ BERLINVERLAG VAProgramm SeptOktober.doc; OEZ BERLIN VERLAG HERBSTPROGRAMM 2011Neuerscheinungen.doc Anlagen hier unter: http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/OEZ_BERLIN-VERLAG_VA-Programm_Sept-Oktober.doc http://www.osteuropa-netzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/OEZ_BERLINVERLAG_HERBSTPROGRAMM_2011_Neuerscheinungen.doc OEZ BERLIN-VERLAG www.oezb-verlag.de Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freunde des OEZ BERLIN-VERLAGES, anbei möchte ich Sie gern auf unsere nächsten Lesungen und Veranstaltungen aufmerksam machen. Mit freundlichen Grüssen Detlef W. Stein -Verlagsleiter ------- Von: südost Europa Kultur e.V. Betreff: südost Veranstaltungen September 2011 Anlagen: südost Veranstaltungen September 2011.pdf Anlagen hier unter: http://www.osteuropanetzwerk.net/oe_mit/2011_09_06/anlagen/südost_Veranstaltungen_September_2011.pdf Lieber Freundeskreis südost, aufgrund technischer Probleme versenden wir den aktuellen Newsletter ein zweites Mal. Wir bitten um Entschuldigung. Wir möchten Sie am kommenden Mittwoch, den 31. August um 17:00 Uhr zu der Veranstaltung „Erzählen gegen den Krieg“, Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Nikutta-Wasmuht, einladen. Hier eine kurze Übersicht über unsere Veranstaltungen im September, zu denen wir Sie ebenfalls herzlich einladen: Freitag 02. September ab 14.00 Uhr und Samstag 03. September 11.00-18.00 Uhr: Einladung zur Eröffnung Park am Gleisdreieck – Ostpark Donnerstag 08. September 19:30 Uhr: Vernissage „Schnitt Dimensionen“ Holzschnitte, Siebdrucke, Wandarbeit, Linoldrucke, Filme von Carla Mercedes Hihn und Jakob Kirchheim Dienstag 20. September 19:30 Uhr: Buchpräsentation „Transformationsprozesse von Politik und Sprache in Kosova in der Zeit von 1999-2005“ mit Dr. Sahadete Limani-Beqa, Moderation: Aferdita Suka Dienstag 27. September 19:30 Uhr: Buchpräsentation und Podiumsdiskussion „Wer weiß, wo die Welt aufhört. Slaven-eine Ankunft in Deutschland“, es liest: Robin Thiesmeyer Mittwoch 28. September 17:00 Uhr: „Erzählen gegen den Krieg“, Vortrag von Dr. Rainer Erb Freitag 30. September 14.00 -17.00 Uhr: Feierliche Eröffnung „südost Familienzentrum“, Wiesenstr.44 in 13357 Berlin-Wedding. Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte der PDF-Datei im Anhang. Mit herzlichen Grüßen, Ihr Kultur-Team südost südost Europa Kultur e. V. Großbeerenstr. 88 -10963 Berlin Tel. 030 253 7799-14 www.suedost-ev.de ------- Von: Tschechisches Zentrum Berlin Betreff: Tschechisches Zentrum Berlin Newsletter 25.8.2011 Wird diese E-Mail nicht richtig angezeigt? Online-Version anschauen. Tschechisches Zentrum Berlin Newsletter 25.8.2011 http://berlin.czechcentres.cz/ Musik Bildung Literatur Ausstellungen