Von: 'Osteuropa Netzwerk' (OENETZ@LISTSERV.gesis.org) Betreff: Pressemitteilung OsteuropaNetzwerk 10 Jahre Osteuropa-Netzwerk: 300 Organisationen bieten Internet-Informationen www.osteuropa-netzwerk.net Mit neun Organisationen startete 2001 das Osteuropa-Netzwerk – ein Internetangebot, das einen integrierten Zugang zu Osteuropa-Informationen bietet, die im deutschsprachigen Raum verfügbar sind. In 2011 bieten 300 Einrichtungen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur im Internet-Portal ihre Fachinformationen an. Das gemeinsame Angebot beinhaltet ca. 950 kommentierte Link-Sammlungen mit etwa 15.000 weiterführenden Links bei den Informationsanbietern, 42 Datenbank-Übersichten, 27 spezifische Veranstaltungskalender und 16 Mailinglisten, die nach Ländern, Informationsarten sowie nach Fachgebieten gegliedert sind. Das regionale Spektrum umfasst • Ostmitteleuropa • Südosteuropa • Baltikum • GUS-Staaten • Südkaukasus Die Fachinformationen sind strukturiert nach • Institutionen • Fakten • Medien, Presse, Literaturinformationen • Praxis-und Service-Infos Zentralen Stellenwert nimmt die Wissenschaftsinformation ein, ergänzt durch Informationen zu Politik, Wirtschaft, Kultur und Länderkunde. Ziel des Informations-Netzwerks ist es, den Nutzern ein aktuelles, strukturiertes und nach vereinbarten Standards aufgebautes Recherche-Instrumentarium anzubieten, das es erlaubt, schnell und umfassend auf relevante Internet-Quellen über das östliche Europa zuzugreifen. Aktuell erfolgen ca. 1.000 Zugriffe täglich auf den Service. Die Initiatoren des Netzwerks, das Informationszentrum Sozialwissenschaften, Abteilung Informationstransfer Osteuropa in der Außenstelle der GESIS, das Ost-West-Wissenschaftszentrum der Universität Kassel und die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., sowie die weiteren Koordinationspartner streben an, das Netzwerk zu einer zentralen Kommunikationsplattform zum östlichen Europa auszubauen. Weitere interessierte Informations-Anbieter sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Weitere Informationen: Dr. Wolfgang Mallock GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften GESIS – Berlin Fachinformation für Sozialwissenschaften Schiffbauerdamm 19 D-10117 Berlin Tel.: 030-233611-325 Fax: 030-233611-310 E-Mail: wolfgang.mallock@gesis.org Internet: http://www.gesis.org/ Dr. Gabriele Gorzka Ost-West-Wissenschaftszentrum Universität Kassel Mönchebergstr. 7 Tel.: +49 561 804 36 09 Fax: +49 561 804 3792 E-Mail: gorzka@uni-kassel.de Internet: http://www.owwz.de ------- Von: djo Bundesverband Gesendet: Freitag, 29. Juli 2011 09:01 Betreff: djoPressemitteilung 04/2011 Bundespräsident Wulff lobt in einem Schreiben den Beitrag der djo-Deutsche Jugend in Europa für die Vielfalt in Deutschland Bundespräsident Christian Wulff schreibt in einem Gruß an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 4. Interkulturellen djo-Festivals: „Die Jugend Deutschlands ist bunt, sie ist weltoffen, ihre Herkunftskulturen und Herkunftssprachen sind vielfältig, ihre Talente, die Fähigkeiten, Neigungen und Pläne reichhaltig. Die djo-Deutsche Jugend in Europa lebt und fördert diese Vielfalt. Sie ist ein Jugendverband in der Bunten Republik Deutschland.“ Das Fest zeige – so schreibt der Bundespräsident weiter –, „welchen Beitrag die djo-Deutsche Jugend in Europa dazu leistet, dass deutsche Jugendliche aus verschiedenen Herkunftskulturen, mit verschiedenen Herkunftssprachen vielfach teilhaben am Leben in unserem Land.“ Berlin, 29.07.2011 ------- Von: djo Bundesverband Gesendet: Dienstag, 26. Juli 2011 12:52 Betreff: djoPressemitteilung 03/2011: 4. Interkulturelles djo Jugendfestival vereint Kulturen 4. Interkulturelles djo-Jugendfestival vereint Kulturen Die djo-Deutsche Jugend in Europa hat vom 22. bis 24. Juli 2011 das 4. Interkulturelle djo-Jugendfestival auf der Wasserkuppe/Hessen veranstaltet. Rund 300 Teilnehmer unterschiedlicher Mitgliedsverbände gestalteten eine Begegnung der Kulturen Deutschlands. Die Programmvielfalt reichte von russischem Theater über assyrische Folklore bis hin zu deutschem Rock. Die djo-Bundesvorsitzende Hetav Tek betont: „Wir wollen eine offene Gesellschaft, in der jeder die gleichen Chancen und gleichen Möglichkeiten der Teilhabe hat. Jeder ist gefragt durch sein Engagement diesem Ziel näher zu kommen. Es geht beim djo-Festival um interkulturelles Lernen, um Respekt und um eine Kultur des Miteinanders.“ Als Dachverband für Vertriebenen- und Migrantenjugendorganisationen vereinigt die djo-Deutsche Jugend in Europa eine Vielzahl von Zuwanderergruppen, die alle einen besonderen Schwerpunkt in der interkulturellen Jugendarbeit haben. Die Vielfalt der djo-Deutsche Jugend in Europa ist mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen auch ein Abbild der heutigen Jugend in Deutschland. Das Festival wirbt nicht nur für Respekt und für ein positives Miteinander, sondern ist gelebte Integration. Neben den Teilnehmern aus Deutschland waren auch Gruppen aus Ungarn, der Russischen Föderation und der Ukraine zu Besuch. Berlin, 26.07.2011 ------- Von: Zentralrat der Armenier in Deutschland Presse Gesendet: Samstag, 23. Juli 2011 19:41 An: presse@zentralrat.org Betreff: Armenier fordern neue TürkeiPolitik Europas Pressemitteilung Armenier fordern neue Türkei-Politik Europas Nachdem der türkische Ministerpräsident Erdogan angekündigt hat, die Beziehungen zur Europäischen Union während der Präsidentschaft Zyperns vorübergehend einzufrieren, fordert der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) eine neue Türkei-Politik Europas. Der ZAD-Vorsitzende Azat Ordukhanyan: “Ganz offensichtlich ist die Türkei nicht reif für Europa. Mit der Weigerung, die EU als Ganzes anzuerkennen, hat die türkische Regierung im Grunde schon jetzt den Antrag auf Aufnahme in die Union zurück gezogen. Hinzu kommt, dass die offizielle Türkei sich bis heute weigert, ihre eigene Geschichte anzunehmen und den Völkermord des Osmanischen Reichs an den Armeniern anzuerkennen – ein weiterer gravierende Beleg dafür, dass dieses Land sich den grundlegenden Werten Europas nicht verpflichtet fühlt.” Ordukhanyan fordert einen Stopp der Aufnahmeverhandlungen, bis die Türkei in diesen beiden Punkten eine klare Kehrtwendung vornimmt: “Es würde die europäische Einheit zerreißen, wenn wir eine Türkei aufnähmen, die einzelne Mitglieder der EU nicht anerkennt und die zudem den Holocaust von 1915 im eigenen Land leugnet, um die Massaker von damals als bloßen historischen Unfall zu verniedlichen.” Mit freundlichen Grüßen Vorstand des Zentralrats der Armenier in Deutschland Frankfurt am Main 23.07.2011 www.zentralrat.org