Von: BOELL@heinrich-boell-stiftung.de Betreff: Das Projekt „Tschernobyl 25 – expeditionen“ www.boell.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx INFORMATION xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Das Projekt „Tschernobyl 25 – expeditionen“ Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 20, 10117 Berlin Informationen | www.tschernobyl25.org Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Nicht nur Teile der Ukraine, Weißrusslands und Russlands wurden verstrahlt. Die radioaktive Wolke überzog halb Europa. Die Katastrophe war aber nicht nur eine ökologische: Die Entwicklung der Kultur einer ganzen Region wurde unwiderruflich gestoppt. Mit der Ausstellung „Die Straße der Enthusiasten“, Lesungen, Diskussionen und einem internationalen Symposium erinnern die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Kooperationspartner an den GAU und diskutieren, wie die aktuelle Katastrophe in Fukushima die Zukunft der Atomkraft weltweit beeinflussen wird. […] Donnerstag, 19. April 2011, 19.00 – 21.00 Uhr Die Tschernobyl Zäsur. - Literarische Reflexionen. Mit: Swetlana Alexiewitsch (Schriftstellerin, Minsk/Berlin), Serhij Zhadan (Dichter, Schriftsteller, Charkiv) Moderation: Volker Weichsel, Zeitschrift OSTEUROPA, Berlin Im politischen Alltag der Ukraine und Belarus scheint der Reaktorunfall von Tschernobyl fast vergessen. Nicht nur dort hat die Atomkraft weiter Konjunktur und das jährliche Gedenken an die Katastrophe eher rituellen Charakter: Es fokussiert sich auf die „Helden von Tschernobyl“, die „Liquidatoren“. Dennoch hat der 26. April 1986 im Leben von Zehntausenden von Menschen tiefe Spuren hinterlassen. Die Ukraine und Belarus müssen nicht nur geographisch mit einer „verstrahlten Zone“ umgehen. Die belarussische Schriftstellerin Swetlana Alexiewitsch ist durch ihre beeindruckenden „Gespräche mit Lebenden und Toten“ bekannt geworden. Der junge ukrainische Schriftsteller und Dichter Serhij Zhadan ist einer der bedeutendsten literarischen Zeitzeugen der Umbrüche in der postsozialistischen ukrainischen Gesellschaft der vergangenen 20 Jahre. Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=9623 xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 1 Informationen zum Projekt und Dossier: www.tschernobyl25.org Kontakt: Robert Sperfeld | rg_osteuropa@boell.de | 030-28534-387 Presse: Karoline Hutter | hutter@boell.de | 030-285 34-202 Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 20, 10117 Berlin, www.boell.de Medienpartner: Der Freitag, Le Monde Diplomatique Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltungen Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht- öffentliche Zwecke gemacht werden können. 2