Von: Institut für Zeitgeschichte München - Berlin An: CC: Betreff: Einladung zur Lesung und Buchpräsentation "Judenverfolgung im deutsch besetzen Polen" am 10.2.2011 im Centrum Judaicum Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:51:42 Anlagen: Einladung_Lesung_10.2_Centrum Judaicum.pdf Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit laden wir Sie herzlich zur Lesung und Buchpräsentation "Judenverfolgung im deutsch besetzten Polen" am Donnerstag, den 10. Februar 2011, um 18.00 Uhr im Centrum Judaicum in Berlin ein. Lesung und Buchpräsentation Gelesen werden Texte zur Judenverfolgung in Polen in den ersten beiden Jahren der deutschen Besatzungsherrschaft. Sie dokumentieren den Terror von Wehrmacht und SS, die Schikanen der deutschen Verwaltung, die sukzessive Entrechtung der polnischen Juden, ihre wirtschaftliche Ausplünderung und schließlich die Gettoisierung. Tagebücher und Briefe zeugen von den Versuchen der Verfolgten, sich gegen die Drangsalierung zu wehren, zu fliehen oder sich zu arrangieren. Die Texte sind dem vierten Band der auf 16 Bände angelegten Quellenedition* entnommen, die zu einem Schriftdenkmal für die ermordeten europäischen Juden werden soll. * Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 – 1945 Band 4: Polen September 1939 – Juli 1941 Bearbeiter: Klaus Peter Friedrich, Mitarbeit: Andrea Löw Herausgegeben von Susanne Heim, Ulrich Herbert, Hans-Dieter Kreikamp, Horst Möller, Dieter Pohl und Hartmut Weber. Die Quellenedition erscheint im Oldenbourg Wissenschaftsverlag. Diese Veranstaltung des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin und des Centrum Judaicum findet in Kooperation mit dem Oldenbourg Wissenschaftsverlag und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas statt. Anmeldungen bitte bis zum 4. Februar 2011 an Ulrike Staudinger Fax: 089 - 450 51 204, ulrike.staudinger@oldenbourg.de Die Einladung als pdf-Dokument ist dieser E-Mail beigefügt. Mit freundlichen Grüßen Maria Wilke Maria Wilke Projektassistentin Editionsprojekt "Judenverfolgung 1933-1945" c/o Institut für Zeitgeschichte München - Berlin Finckensteinallee 85-87 12205 Berlin Tel.: +49-30-84 37 05 37 Fax-Nr.: +49-30-84 37 05 20 email:wilke@ifz-muenchen.de ------- Von: Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. An: CC: Betreff: Veranstaltungen 1. Hälfte Februar 2011 und Vorankündigung Benefizkonzert mit Zbigniew Wodecki und Jacek Wojcicki am 26.02. 2011 Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:51:13 Anlagen: BenefizFlyerA5web.pdf Das deutsch-polnische Jubiläums-Jahr hat begonnen! Jetzt geht es Schlag auf Schlag! Donnerstag, 10. Februar 2011, 19.30 Uhr im Centre Bagatelle, Zeltinger Str.6, 13465 Berlin „Unbekanntes Reiseland Polen“ Bildvortrag von Dr. Jacek P. Barelkowski vom polnischen Reisebüro Darpol Holiday Land. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Nachbarland Polen“ Polen erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit bei Reisenden vor allem aus Deutschland. Seit Jahren zählt es zu den zehn beliebtesten Auslandszielen der deutschen Urlauber und liegt bei den deutschen Bustouristen sogar auf einem dritten Platz. Stellten Heimatreisende in der Vergangenheit die größte Gruppe, so ist Polen inzwischen zu einem beliebten Ziel für junge Leute, für Familien, Kulturreisende und Wellness-Urlauber geworden. Und es gibt im Nachbarland immer wieder Neues zu entdecken. Eintritt: 7 €, Mitgl. u. Studierende 6 € Kartenvorbestellung: Tel. 030 868 70 16 68 oder per E-Mail: kartenvorbestellung@centre­bagatelle. Sonnabend, 12. Februar 2011, 16 Uhr im Berliner Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“ Ort: Pommernallee 2-4 (am Theodor-Heuss-Platz), 14052 Berlin-Charlottenburg Show mit Steffen Möller - diesmal für die ganze Familie und den DPG-Freundeskreis! Immer mehr Deutsche wollen auswandern. 2008 lag Polen bereits auf dem vierten Platz der be-liebtesten deutschen Auswandererländer. Schluss mit dem ewigen deutschen Geiz, der nervigen Besserwisserei und manischen Planeritis. Auf nach Polen, wo die Welt noch in Ordnung ist, die Vögelein singen und die Frauen auf Komplimente warten. Das neue Programm "Expedition zu den Polen – Crash-Kurs für Auswanderer" mit Stefan Möller enthält konkrete Tipps: Was muss ich mitneh-men, was mache ich im Krankheitsfall, wie baggere ich einen Polen/eine Polin an? Außerdem: Die wichtigsten historischen Daten und die schmackhaftesten Speisen. Das Ganze garniert von einem Kurz-Sprachkurs, der selbst Null-Talentierte zum Reden bringt. Normalpreise: 21,50 – 26,50 € (Mitglieder und der Freundeskreis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin erhalten unter dem Stichwort „DPG“ 20% Ermäßigung auf den normalen Kartenpreis!) Tickets & Infos unter: Tel: 030 30 67 30 11 Kassenöffnungszeiten. Täglich tgl. 10-20 Uhr Montag, 14. Februar 2011, 18.00 Uhr in der Katholische Akademie in Berlin Ort: Hannoversche Straße 5. 10115 Berlin Mitte / Lesung mit Dr. Johannes von Thadden und im Gespräch mit S.E. Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen In seinem Jugendbuch „Greif und Kreuz – Ein Abenteuer im Pommern des 12. Jahrhunderts“ schildert Johannes von Thadden die schwierige Zeit der Christianisierung dieses Landes durch Otto, den Bischof von Bamberg, beauftragt vom Polenherzog Bolestaw I. Die Erzählung beruht auf historischen Ereignissen und hat sich im Kern wirklich so abgespielt. Pommern hatte im 12. Jahrhundert noch fließende Grenzen und erstreckte sich von Demmin und Usedom westlich von Stettin (Das Herz Pommerns!) bis in die Gegend von Danzig. Spannend erzählt von Thadden diese Geschichte Pommerns, die das deutsche und polnische Volk bis heute teilt und verbindet. Teilnahmegebühr 3,50 € bzw. 2,00 €. Bitte melden Sie sich unter Information@katholische-akadernie-berlin.de oder Tel. 283 095-0 an. Johannes von Thadden, geb. 1956, lebt mit seinen drei Kindern in Berlin. Er studierte Volkswirtschaft, Geschichte und Politik in Saarbrücken und Seattle/USA. Heute arbeitet er für das europäische Raumfahrtunternehmen EADS Astrium. Sein besonderes Interesse bei Studium, Promotion und auch später gilt der Geschichte und Gegenwart Polens. Folgerichtig engagiert er sich in der Deutsch-Polnischen Gesellschaft für eine gemeinsame Zukunft der Menschen beider Länder in einem vereinten Europa Interessante Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte In Potsdam: Landsberg an der Warthe/Gorzów Wielkopolski. Zwei Namen – Eine Geschichte (Eröffnung am 4. Februar 2011) Eine Ausstellung des Brandenburgischen Landeshauptarchivs und des Staatsarchivs Gorzów Wielko-polski zur deutsch-polnischen Geschichte der einst neumärkischen Stadt vom 04.02.- 13.03.2011 2010 feiert das Staatsarchiv der Woiwodschaft Lebus (Województwo Lubuskie) in Gorzów Wielkopolski sein 60-jähriges Bestehen. Seit 1950 betreut das Archiv wertvolles Quellenmaterial aus dem historischen Ostbrandenburg östlich von Oder und Neiße, der heutigen polnischen Region Lubuskie. Es konnte nach dem Zweiten Weltkrieg vor Ort gerettet werden und wird seither als wichtiges Zeugnis der regionalen Geschichte bewahrt. Die vom Staatsarchiv Gorzów Wielkopolski gemeinsam mit dem Brandenburgischen Landeshaupt-archiv Potsdam vorbereitete Jubiläums-Ausstellung zeigt, wie eng die Länder beiderseits der Oder historisch miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt der Präsentation steht die Geschichte der Stadt Landsberg an der Warthe, die seit 1945 Gorzów Wielkopolski heißt. Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin lädt Mitglieder und Freunde am Samstag, den 26. Februar um 16.30 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung mit Dr. Falko Neiniger vom Brandenburgischen Landeshauptarchiv ein. Leitung: Gerhard Weiduschat. Treffpunkt ist der Kutschstall des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam. Anmeldungen bitte telefonisch oder per E-mail an das DPG-Büro 030 71389 213 oder per Email dpgberlin@t-online.de Wichtig! + Bitte vormerken! + Wichtig! + Bitte vormerken! + Wichtig! + Bitte vormerken! + Wichtig! + Bitte vormerken! + Am Sonnabend, dem 26. Februar 2010 um 19.00 Uhr findet im Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg ein Benefizkonzert "Serce na dloni – Hand aufs Herz“ Hilfe für Daniel und Przemek! mit den polnischen Sängern und Entertainern Zbigniew Wodecki und Jacek Wójcicki statt. Der Abend wird von Celina Muza, der polnischen Chanson- und Jazz-Sängerin aus Berlin, moderiert. Die in Polen bekannten und beliebten Sänger stellen sich in den Dienst der guten Sache und verzichten auf einen Teil ihrer Gage zugunsten der Hilfe für Daniel Ma•kowiak und Przemek Kolodziejczyk. Spenden auch Sie für die beiden schwerkranken jungen Menschen! Ihre Spende wie die Einnahmen aus dem Konzert kommen der Unterstützung für Daniel und Przemek zugute. (Flyer siehe Anlage!) Karten zum Preis von 18 € bzw. 15 € sind erhältlich bei: Polnische Lebensmittel „KLON” Tel: 324 16 32 Übersetzungsbüro Peter Adam Tel: 886 829 20 • Cafe & Konditorei Kandulski Tel: 922 176 82 • Cafe „MetroPolen“ Tel: 890 40 789 • Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin, Tel: 713 89 213. (Sichern Sie sich schon jetzt Karten für das einmalige Konzert mit den Stars aus Polen!) ************************************************************************************************************** Das Benefizkonzert steht unter der Schirmherrschaft von Gra•yna Prawda, der Gattin des Botschafters der Republik Polen und Herrn Dieter Hapel, dem Stellvertretenden Bürgermeister von Tempelhof-Schöneberg. Organisatoren des Konzerts sind die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin, die Deutsch-Polnische Medizinische Gesellschaft Berlin, der Polnische Schulverein O•wiata und der Deutsch-Polnische Verein Integration. Wir danken der Firma Orlen Deutschland, der Deutschen Bahn, der Tyskie-Brauerei sowie der Botschaft der Republik Polen und dem Bezirksamt Tempelhof Schöneberg für deren großzügige Unterstützung. Ebenso geht der Dank an die Caritas Berlin für die Bereitstellung eines Sonderkontos und die Abwicklung der Spendenaktion. Wenn Sie unabhängig von dem Besuch des Benefizkonzerts für die beiden jungen Menschen spenden wollen, tun Sie das bitte auf das Sonderkonto bei der Caritas Berlin: Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V. • Bank für Sozialwirtschaft Berlin Kto.-Nr. 32 13 502 • BLZ 10020500 • Spendenkonto „Hilfe für Daniel und Przemek!“ Gute Unterhaltung und viel Vergnügen bei allen Veranstaltungen wünscht Ihnen der Vorstand der Deutsch- Polnischen Gesellschaft Berlin gez. Christian Schröter Kontakt: Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. • Schillerstr. 59 • 10627 Berlin-Charlottenburg Tel. 030 713 89 213 , Fax. 030 713 89 201 E-Mail: dpgberlin@t-online.de www.dpgberlin.de P.S. Wer Celina Muza, die Moderatorin des Benefizkonzertes selbst als große Chanson- und Jazzsängerin kennenlernen möchte, hat am Wochenende Gelegenheit dazu: Samstag, 05. Februar 2011 um 20:00 Uhr im „Grünen Salon“ in der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin-Mitte Premiere "A While for Weill” – das neue Programm von Celina Muza am Samstag, 05.02.2011 um 20 Uhr im Grünen Salon Karten: 12 € / 10 € unter Tel.: 030 688 33 23 90 oder per EMail: salondame@gruener-salon.de Celina Muza präsentiert gemeinsam mit dem Jazzpianisten Benedikt Jahnel eine weitere Facette ihres "Chanson-meets-Jazz"-Schaffens: "A While for Weill" lässt die polnische Sängerin aus Berlin theatralisch-jazzigen Momente aus dem Schaffen Kurt Weills neu erklingen. Da erhält die Dreigroschenmusik ebenso Leichtigkeit, wie seine amerikanische Standards Tiefgründigkeit. Das Programm entstand als Auftragsarbeit für ein internationales Musikfestival in Sopot/Polen und kommt nun erstmals in Berlin auf die Bühnen im „Grünen Salon“, gezeigt. ------- Von: Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. An: CC: Betreff: Benefizkonzert am 26.02.2011 und nicht am 26.02.2010! Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:50:30 Anlagen: BenefizFlyerA5web.pdf Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin! Auch wenn es noch vier Wochen hin ist, der richtige Termin ist natürlich der 26. Februar 2011! (Der Verfasser der Information ist wohl noch nicht ganz im Jahr 2011 angekommen!) Deshalb der Ordnung halber noch einmal die Vorankündigung zum Konzert: Am Sonnabend, dem 26. Februar 2011 um 19.00 Uhr findet im Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg ein Benefizkonzert "Serce na dloni – Hand aufs Herz“ Hilfe für Daniel und Przemek! mit den polnischen Sängern und Entertainern Zbigniew Wodecki und Jacek Wójcicki statt. Der Abend wird von Celina Muza, der polnischen Chanson- und Jazz-Sängerin aus Berlin, moderiert. Die in Polen bekannten und beliebten Sänger stellen sich in den Dienst der guten Sache und verzichten auf einen Teil ihrer Gage zugunsten der Hilfe für Daniel Ma•kowiak und Przemek Kolodziejczyk. Spenden auch Sie für die beiden schwerkranken jungen Menschen! Ihre Spende wie die Einnahmen aus dem Konzert kommen der Unterstützung für Daniel und Przemek zugute. (Flyer siehe Anlage!) Karten zum Preis von 18 € bzw. 15 € sind erhältlich bei: Polnische Lebensmittel „KLON” Tel: 324 16 32 Übersetzungsbüro Peter Adam Tel: 886 829 20 • Cafe & Konditorei Kandulski Tel: 922 176 82 • Cafe „MetroPolen“ Tel: 890 40 789 • Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin, Tel: 713 89 213. (Sichern Sie sich schon jetzt Karten für das einmalige Konzert mit den Stars aus Polen!) ************************************************************************************************************** Das Benefizkonzert steht unter der Schirmherrschaft von Gra•yna Prawda, der Gattin des Botschafters der Republik Polen und Herrn Dieter Hapel, dem Stellvertretenden Bürgermeister von Tempelhof-Schöneberg. Organisatoren des Konzerts sind die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin, die Deutsch-Polnische Medizinische Gesellschaft Berlin, der Polnische Schulverein O•wiata und der Deutsch-Polnische Verein Integration. Wir danken der Firma Orlen Deutschland, der Deutschen Bahn, der Tyskie-Brauerei sowie der Botschaft der Republik Polen und dem Bezirksamt Tempelhof- Schöneberg für deren großzügige Unterstützung. Ebenso geht der Dank an die Caritas Berlin für die Bereitstellung eines Sonderkontos und die Abwicklung der Spendenaktion. Wenn Sie unabhängig von dem Besuch des Benefizkonzerts für die beiden jungen Menschen spenden wollen, tun Sie das bitte auf das Sonderkonto bei der Caritas Berlin: Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V. • Bank für Sozialwirtschaft Berlin Kto.-Nr. 32 13 502 • BLZ 10020500 • Spendenkonto „Hilfe für Daniel und Przemek!“ Mit freundlichen Grüßen Christian Schröter (Vorsitzender) Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. Schillerstr. 59, 10627 Berlin-Charlottenburg Tel. 030 713 89 213 • Fax. 030 713 89 201 Email: dpgberlin@t-online.de Tel. 030 432 91 92 p. ------- Von: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. An: CC: Betreff: Podiumsgespräch "Belarus: Die Macht des Wortes. Ein Abend mit Schriftstellern und Künstlern aus Minsk", 8.2.2011, 20 Uhr Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:49:40 Anlagen: Einladung_Belarus_110208.pdf Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich ein, am 8. Februar 2011 an der Veranstaltung "Belarus: Die Macht des Wortes. Ein Abend mit Schriftstellern und Künstlern aus Minsk" teilzunehmen. Das Podiumsgespräch findet im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz statt und beginnt 20.00 Uhr. Belarus hat gewählt. Sicherheitskräfte beendeten die friedlichen Demonstrationen gegen Wahlfälschungen in der Wahlnacht mit Gewalt. Mehr als 700 Personen wurden in den darauffolgenden Wochen inhaftiert. Zu den Inhaftierten gehören fast alle oppositionellen Präsidentschaftskandidaten und ihre Mitstreiter. Zu den Inhaftierten gehören auch Schriftsteller, Regisseure, Schauspieler, Musiker und andere Künstler. Wer anders denkt, steht unter dem Generalverdacht des Staatsverrats und muss heute in Belarus um Leib und Leben fürchten. Wer anders spricht, hat offensichtlich aber auch Macht genug, die Macht herauszufordern. Gäste aus Minsk, Zeugen und Betroffene der Ereignisse, berichten von der Stimmung im Land. Sie sprechen über die Zukunft von Belarus und über die Rolle der Intellektuellen in dem Ringen um Freiheit. Ljawon Wolski wird die Veranstaltung zudem musikalisch begleiten. An dem Podiumsgespräch nehmen teil: Swetlana Alexijewitsch, Schriftstellerin Artur Klinau, Künstler Ljawon Wolski, Musiker und Ingo Schulze, Schriftsteller Moderation: Manfred Sapper (Chefredakteur der Zeitschrift OSTEUROPA) Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, auf der Veranstaltung Spenden zur Unterstützung der politisch Inhaftierten zu geben. Kooperationspartner sind: P.E.N.-Zentrum Deutschland Berliner Künstlerprogramm des DAAD deutsch-belarussische gesellschaft (dbg) German Marshall Fund of the United States Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Mit freundlichem Gruß Dr. Gabriele Freitag - Geschäftsführerin - Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. German Association for East European Studies Schaperstr. 30 D-10719 Berlin Tel.: +49(0)30 214 784 12 Fax: +49(0)30 214 784 14 Mail: info@dgo-online.org Web: www.dgo-online.org ------- Von: KINO KROKODIL - Filme aus Russland und Osteuropa An: CC: Betreff: Krokodil im Februar Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:39:22 Anlagen: Krokodil - Februar 11.pdf Liebe Freunde des Krokodil, anbei finden Sie unser aktuelles Programm. Besonders freuen wir uns auf Samstag, den 05. Februar. Sergej Losniza wird ab 20.30 Uhr seinen neuen Film STSCHASTJE MOE vorstellen. Im Anschluss laden wir alle Gäste zu einem Umtrunk ein. Voranmeldungen helfen uns bei der Planung, vielen Dank! Mit besten Grüßen Debora Fiora KINO KROKODIL Filme aus Russland und Osteuropa Greifenhagener Str. 32 D 10437 Berlin Büro Fon/Fax +49 30 44 03 12 52 Kino ab 19.00 +49 30 44 04 92 98 Mobil +49 162 130 18 76 www.kino-krokodil.de ------- Von: Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht An: CC: Betreff: FCE-Einladung: Günther Oettinger spricht am 14. Februar: It"s the energy, stupid! - Energiepolitik als nächstes europäisches Integrationsobjekt Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:37:41 Anlagen: [...] das Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht der Humboldt-Universität und die Robert Bosch Stiftung laden Sie herzlich zur folgenden Veranstaltung der Vortragsreihe FORUM CONSTITUTIONIS EUROPAE (FCE) ein: Günther H. Oettinger EU-Kommissar für Energie spricht zum Thema It's the energy, stupid! - Energiepolitik als nächstes europäisches Integrationsobjekt am Montag, 14. Februar 2011, 15:00 Uhr im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin (Hauptgebäude, Unter den Linden 6). Vertreter der Medien werden gebeten, sich per E-Mail an fce@whi-berlin.de zu akkreditieren. Der Vortrag ist öffentlich. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass keine Platzreservierungen vorgenommen werden können. Es ist daher (auch bei Personen öffentlicher Einrichtungen) nicht nötig, uns Ihre Zu- oder Absage mitzuteilen. Sollte Ihre Anschrift nicht mehr korrekt sein, bitten wir Sie uns dies ausschließlich per E-Mail oder Fax mitzuteilen. Die Redenreihe wird in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung durchgeführt. Weitere Informationen zum WHI finden Sie unter www.whi-berlin.de. Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf Pernice, Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht WHI@rewi.hu-berlin.de ------- Von: BOELL@heinrich-boell-stiftung.de An: CC: Betreff: „Putins Reich“, Buchvorstellung und anschließende Diskussion, 17.02.11 (Fr), 19.00 Uhr Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:34:31 Anlagen: www.boell.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx EINLADUNG xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx „Putins Reich“ Buchvorstellung und anschließende Diskussion Datum: Freitag, 17. Februar 2011, 19:00 – 21:00 Uhr Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich mit Lena Kornyeyeva, (Autorin, Bremen); Hans Henning Schröder (Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin) Moderation: Walter Kaufmann, (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin) Die ukrainische Sozialpsychologin Lena Kornyeyeva hat mit ihrem Buch „Putins Reich – Neostalinismus auf Verlangen des Volkes“ eine schonungslose Analyse vorgelegt: So führt sie unter anderem die Popularität und Stabilität des Putin’schen Regierungssystems auf tief verankerte Autoritäts-Sehnsüchte in der russischen Gesellschaft zurück. Dabei scheut sie nicht vor starken Begriffen und Verallgemeinerungen zurück, etwa indem sie ihre Urteile auf „die Slawen“ ausdehnt und damit auch die autoritären Machtstrukturen in der Ukraine und Weißrussland in den Blick nimmt. Tatsächlich fällt es Lena Kornyeyeva nicht schwer, in Russland zahlreiche Belege für ihre Thesen zu finden: den auf allen Kanälen gesendeten Putin-Kult, die Wiederbelebung stalinistischer Symbolik, die widerstandslose Anpassung Millionen russischer Bürger. In der Diskussion mit dem Osteuropahistoriker und Russland-Spezialisten Hanns-Henning Schröder wird der Frage nachgegangen, welchen Beitrag Kornyeyevas Analyse des „autoritären Charakters der russischen Gesellschaft“ für das Verständnis der politischen und gesellschaftlichen Situation Russlands leistet. Wie spezifisch „russisch“ oder „slawisch“ sind die von Kornyeyeva beschriebenen Eigenschaften? Sind diese Faktoren statisch oder dynamisch? Ist der slawische Autoritarismus letztlich gar so tief verwurzelt, dass man Hoffnungen auf Demokratie in Russland beizeiten begraben sollte? Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.boell.de/veranstaltungen Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. „Putins Reich“ von Lena Kornyeyeva (Aschenbeck Media, 2009,184 Seiten) Informationen: Kerstin Nickig, Referat Osteuropa, Tel. 030-28534-384, nickig@boell.de Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht- öffentliche Zwecke gemacht werden können. ------- Von: BOELL@heinrich-boell-stiftung.de An: CC: Betreff: Russische Justizpraxis mit politischen Folgen: Der Fall Sergej Magnitsky, 11.02.11 (Fr), 17.30 Uhr Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:27:49 Anlagen: www.boell.de xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx EINLADUNG xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Russische Justizpraxis mit politischen Folgen: Der Fall Sergej Magnitsky Vorführung des Films „Justice for Sergej“ von Hans Hermans und Martin Maat mit anschließender Diskussion Datum: Freitag, den 11. Februar 2011 (17:30 – 20:30 Uhr) Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich mit Marieluise Beck, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen (Moderation) Werner Schulz, MdEP, Die Grünen im Europäischen Parlament (Einführung) Dr. Leonid Nikitinskij, Gerichtsreporter, "Nowaja Gazeta", Moskau Vierzehn Monate sind vergangen, seit der russische Anwalt Sergej Magnitsky im russischen Untersuchungsgefängnis „Matrosenstille“ verstarb, weil ihm die lebensnotwendige, medizinische Hilfe verweigert worden war. Von weltweiten Protesten überschüttet bemühte sich die russische Regierung daraufhin, den Vorfall als bedauerliche Panne und als Versagen einzelner Beamter zu erklären. In Kooperation mit den Grünen im Europäischen Parlament lädt die Heinrich-Böll-Stiftung Sie hiermit herzlich zur Vorführung des Dokumentarfilms „Justice for Sergej“ von Hans Hermans und Martin Maat ein. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Rechtsstaatlichkeit in Russland“ statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.boell.de/veranstaltungen Übersetzung Deutsch-Russisch (Konsekutiv) Dokumentarfilm: „Justice for Sergej“ von Hans Hermans und Martin Maat (52 min, russisch mit englischen Untertiteln) Im Anschluss sind Sie zu einem Umtrunk und informellen Austausch eingeladen. Eine Kooperation mit: Marieluise Beck (MdB), Bündnis 90/ Die Grünen und Werner Schulz (MdEP), Die Grünen im Europäischen Parlament Informationen: Kerstin Nickig, Referat Osteuropa, Tel. 030-28534-384, nickig@boell.de Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht- öffentliche Zwecke gemacht werden können. ------- Von: südost Europa Kultur e. V. An: CC: Betreff: südost Veranstaltungen Februar Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:24:35 Anlagen: Veranstaltungen Februar 2011.aktuell.pdf Lieber Freundeskreis südost! wir möchten Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen im Februar 2011 einladen: 8. Februar 19.30 Uhr: Ausstellungseröffnung ‚Follow ME!... It’s Graffiti-time!’ von Maria ES; Musik von und mit Sister Chain und Brother John 18. Februar 15.00 Uhr: Vortrag „Das neue Gärtnern in Europa und weltweit” Dozentin: Elisabeth Meyer-Renschhausen (AG Kleinstlandwirtschaft) 24. Februar 19.30 Uhr: Vortrag ‚Albanien – Land der Gegensätze’ Referentin Petra Bläss-Rafajlovski, Bundestagsvizepräsidentin a.D. Wir möchten Sie außerdem auf unsere Veranstaltungsreihe ‚Café am Mittwoch’ hinweisen, die am 16. Februar 2011 um 17.00 Uhr stattfindet. Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte der PDF-Datei im Anhang. Mit herzlichen Grüßen Ihr Kultur-Team südost Iwona Mickiewicz Abt. Kultur südost Europa Kultur e. V. Großbeerenstr. 88 - 10963 Berlin Tel. 030 253 7799-14 www.suedost-ev.de ------- Von: Institut für Zeitgeschichte München - Berlin An: CC: Betreff: Einladung zur Vortragsreihe "Die Geschichte der SED zwischen Mauerbau und Mauerfall" Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:13:48 Anlagen: Einladung-Vortragsreihe-Stiftung-Aufarbeitung-februar­ 2011.pdf Sehr geehrte Damen und Herren, in der Anlage erhalten Sie eine Einladung zu den letzten drei Vorträgen im Rahmen der Vortragsreihe "Die Geschichte der SED zwischen Mauerbau und Mauerfall". Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Einladung. Die Vortragsreihe wird gemeinsam von der Bundesstiftung Aufarbeitung, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin organisiert. Mit freundlichen Grüßen im Auftrag Hannelore Georgi Institut für Zeitgeschichte München - Berlin Finckensteinallee 85-87 12205 Berlin Telefon: 030/84 37 05 11 Fax-Nr.: 030-84 37 05 20 E-Mail: georgi@ifz-muenchen.de ------- Von: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. An: CC: Betreff: VERANSTALTUNGSHINWEIS: Podiumsgespräch "Nach dem Krieg - Geschichte bezeugen, Geschichten erzählen", 17.2.2011, Berlin Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:11:29 Anlagen: Sehr geehrte Damen und Herren, sehr gerne machen wir Sie auf eine Veranstaltung der WELTLESEBÜHNE zum Thema "Nach dem Krieg - Geschichte bezeugen, Geschichten erzählen" aufmerksam: Donnerstag, 17. Februar 2011 20.00 Uhr Nach dem Krieg - Geschichte bezeugen, Geschichten erzählen Mit Brigitte Döbert und Katharina Wolf-Grießhaber Moderation: Volker Weichsel (Zeitschrift OSTEUROPA) Was auf der Landkarte 1991, zu Beginn des Bosnienkriegs, noch wie ein bunter Flickenteppich aussah, hatte sich mit Kriegsende 1995 und dem Dayton-Vertrag in drei große Farbfelder auseinanderdividiert: Seither leben muslimische Bosniaken, katholische Kroaten und orthodoxe Serben nach Ethnien getrennt in zwei weitgehend autonomen "Entitäten", der Föderation Bosnien und Herzegowina und der Republika Srpska. So kompliziert das neue Staatsgebilde, so frisch sind noch die Narben des Krieges. Die sogenannten ethnischen Säuberungen, das Aushungern der Enklaven, die Massaker an der Zivilbevölkerung, die im Genozid an den bosnischen Muslimen in Srebrenica gipfelten, auch das Versagen der internationalen Gemeinschaft - wie lässt sich darüber schreiben? Lässt sich mit Worten "dem Wahnsinn Sinn verleihen" (Suljagi•), "das geborstene Bild der Welt kitten" (Jergovi•)? Der Bosniake Emir Suljagi• (geb. 1975), der dem Massaker von Srebrenica entging, weil er als Dolmetscher für die Uno arbeitete, und der bosnische Kroate und vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Miljenko Jergovi• (geb. 1966) beide haben, aus zeitlichem und räumlichem Abstand, über den Krieg geschrieben. Katharina Wolf-Grießhaber hat Suljagi•s "Srebrenica Notizen aus der Hölle" (Zsolnay 2009) aus dem Bosnischen, Brigitte Döbert Jergovi•s "Sarajevo Marlboro" (Schöffling 2009) aus dem Kroatischen übersetzt. Im Gespräch mit Volker Weichsel (Zeitschrift Osteuropa) stellen die Übersetzerinnen, Expertinnen des sprachlichen Abstands, die beiden Bücher vor. Eine Veranstaltung der WELTLESEBÜHNE in Zusammenarbeit mit der Literaturwerkstatt Berlin, gefördert durch die Robert Bosch Stiftung. Ort: Literaturwerkstatt, Kulturbrauerei Haus 8.0, Knaackstr. 97, 10435 Berlin Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Veranstalter (http://www. weltlesebuehne.de/berlin.html). Mit freundlichem Gruß Ulrike Naumann Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. German Association for East European Studies Schaperstr. 30 D-10719 Berlin Tel.: +49(0)30 214 784 12 Fax: +49(0)30 214 784 14 Mail: info@dgo-online.org Web: www.dgo-online.org ------- Von: Metropolitan Research Institute, Budapest An: CC: Betreff: research conference in September Datum: Montag, 7. Februar 2011 11:06:01 Anlagen: Call for Papers 2011.doc [...] Please find attached a call for papers for a research conference in September. Warm regards from Budapest, [...] Nóra Teller Sociologist Metropolitan Research Institute, Budapest H-1093 Budapest, Lónyay utca 34. Tel.: +36 1 2179041 Fax: +36 1 2163001 Cell: +36 30 5761449 Web: http://www.mri.hu ------- Von: kommunikation@bpb.bund.de An: CC: Betreff: Jugenddemokratiepreis | Youth Democracy Award Datum: Montag, 7. Februar 2011 10:55:19 Anlagen: -- english version see below -- Jugenddemokratiepreis [...] in diesem Jahr verleiht die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bereits zum dritten Mal den Jugenddemokratiepreis. Mit dieser Auszeichnung sollen junge Menschen aus ganz Europa für ihr Engagement zum Thema Demokratie geehrt werden. Der Jugenddemokratiepreis ist mit 3.000 EUR dotiert und wird an ein Projekt vergeben, das sich in herausragender Weise für mehr Demokratie oder aktive Partizipation junger Bürger in Europa einsetzt. Als eine Würdigung von jungen Leuten an junge Leute wird der Gewinner des 'Jugenddemokratiepreises' von einer Jugendjury aus allen Bewerbern ausgewählt und voraussichtlich im Mai in Bonn verliehen. Wir möchten Sie bitten, eigene Projekte einzureichen oder die Informationen an Jugendliche weiterzuleiten. Weitere Informationen finden Sie unter www.bpb.de/ jugenddemokratiepreis Einsendeschluss: 15.02.2011 Kooperationspartner der bpb: Internationaler Demokratiepreis Bonn e.V. Kontakt: Svetlana Alenitskaya Bundeszentrale für politische Bildung Adenauerallee 86 D-53113 Bonn Tel +49 (0)228 99515-509 svetlana.alenitskaya@bpb.bund.de Mit freundlichen Grüßen Daniel Kraft Youth Democracy Award Dear Sir or Madam, the Youth Democracy Award is awarded for the third time this year. With this award young people from all over Europe will be honoured for their engagement for democracy. The Award will be given to a Project, which advocates democracy or participation in Europe in an outstanding way. It is an appraisal of activities meant for young people or conducted by young people. Further information you can find at http://ow.ly/3QiXF . Deadline: 15th April 2010 Organizer: Federal Agency for Civic Education (in cooperation with the International Democracy Award Bonn e.V.) Contact: Svetlana Alenitskaya Bundeszentrale für politische Bildung Adenauerallee 86 53113 Bonn +49 (0)228 99515-509 svetlana.alenitskaya@bpb.bund.de Best Regards Daniel Kraft Bundeszentrale für politische Bildung Stabsstelle Kommunikation Adenauerallee 86 53113 Bonn Tel +49 (0)228 99515-200 Fax +49 (0)228 99515-293 kommunikation@bpb.de www.bpb.de ------- Von: eresources@mippbooks.com An: CC: Betreff: Electronic Resources from Russia Datum: Montag, 7. Februar 2011 10:48:29 Anlagen: Dear colleagues, If you are interested in electronic resources from Russia, MIPP International is glad to offer online subscription to the following databases: -Dissertations from the Digital Dissertations Library of the Russian State Library - Russian newspapers and magazines from Integrum - Russian eBooks from University Library Online -Legislation of CIS countries You are welcome to download detailed description of all electronic databases offered by MIPP International here: http://www.mippbooks.com/doc/mipp-eresources2011.pdf We are always ready to provide you with comprehensive information on Russian electronic resources, their subscription options and free trials. Electronic Resources Department MIPP International eresources@mippbooks.com www.mippbooks.com ------- Von: djo Bundesverband An: CC: Betreff: djo-Nachrichtenticker 1/2011 Datum: Montag, 7. Februar 2011 10:46:50 Anlagen: clip_image002.gif clip_image003.gif djo-Nachrichtenticker 1/2011 Der aktuelle Nachrichtenticker aus Berlin, Deutschland und der Welt :-) Besondere Aufmerksamkeit hat die Föderung nach §96, Beiträge zum Thema Integration und dem Internationalen Jugendaustausch. Inhalt: · Der Erhalt des Kulturguts der früheren deutschen Siedler in Osteuropa fördert interkulturelle Begegnungen [PM der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vom 26.01.2011] · Transferstelle für die jugendpolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der EU bei JUGEND für Europa [PM von Jugend für Europa 19.01.2011] · Staatsministerin Böhmer zum Migrationsbericht 2009: "Zuwanderung und Integration müssen Hand in Hand gehen" [PM der Bundesregierung vom 19.01.2011] · Studie belegt und dokumentiert Nutzen von internationalen Begegnungen für Kinder · Die Bundesregierung sieht keinen Bedarf, das Zuwendungsrecht zu vereinfachen. · Sarrazin-Argumente halten Prüfung nicht stand - Veröffentlichung einer Studie der Humboldt-Universität [Migration und Bevölkerung 01/ Januar 2011] · EU Kulturrat richet eine Arbeitsgruppe zum Interkulturellen Dialog ein [PM vom Europarat, November 2010] · Der Erhalt des Kulturguts der früheren deutschen Siedler in Osteuropa fördert interkulturelle Begegnungen Bericht der Bundesregierung über die Maßnahmen zur Förderung der Kulturarbeit gemäß Paragraph 96 des Bundesvertriebenengesetzes. Heute wird im Ausschuss für Kultur und Medien der Bericht der Bundesregierung über die Maßnahmen zur Förderung der Kulturarbeit gemäß Paragraph 96 des Bundesvertriebenengesetzes behandelt. Dazu erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) und der zuständige Berichterstatter Thomas Strobl: „Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt, dass die Bundesregierung weiterhin durch umfangreiche Förderung das Kulturgut der historischen deutschen Ost- und Siedlungsgebiete im Bewusstsein der Bevölkerung erhält. Seit die Union die Bundesregierung führt, wurden die Bemühungen um die Pflege und den Schutz der deutschen Kultur in den osteuropäischen Ländern verstärkt; auch um damit interkulturelle Begegnungen zu fördern. Seit vielen Jahren unterstützt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Archive, Museen und Bibliotheken sowie wissenschaftliche Forschungseinrichtungen, die sich mit der deutschen Kultur im östlichen Europa beschäftigen, mit rund 14 Millionen Euro jährlich. Die Förderung verständigungspolitischer Arbeit und des kulturellen Austausches verdeutlicht, dass für die Union das Gedenken an Migration und Siedlung auf der einen Seite und Flucht und Vertreibung auf der anderen Seite eine gesamteuropäische Verantwortung ist und nur in internationaler Zusammenarbeit gelingen kann. Die Union versteht die Förderung von Einrichtungen, die das Kulturgut der früheren deutschen Siedler im Osten für die Öffentlichkeit erhalten und aufbereiten, als Brückenschlag zwischen nationaler Identität und europäischem Bewusstsein. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich der Belange der Vertriebenen angenommen, indem sie den Antrag „60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen – Aussöhnung vollenden“ auf den Weg gebracht hat, der ebenfalls heute im Ausschuss für Kultur und Medien beraten wird. Der Antrag würdigt die Charta als eines der Gründungsdokumente der Bundesrepublik. Damit setzt die Koalition ein Zeichen der Solidarität mit den Heimatvertriebenen. Mit ihrem Einsatz dafür, dass das deutsche Kulturgut in Osteuropa im Bewusstsein der Bevölkerung erhalten bleibt, folgt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Empfehlungen der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“. In deren Schlussbericht heißt es: „Es gehört zum Selbstverständnis Deutschlands als Kulturnation, das kulturelle Erbe der früheren deutschen Siedlungsgebiete ebenso wie das Gedenken an Flucht und Vertreibung zu bewahren.“ Hintergrund: Paragraph 96 des Bundesvertriebenengesetzes verpflichtet Bund und Länder, „das Kulturgut der Vertreibungsgebiete in dem Bewusstsein der Vertriebenen und Flüchtlinge, des gesamten deutschen Volkes und des Auslandes zu erhalten, Archive, Museen und Bibliotheken zu sichern, zu ergänzen und auszuwerten sowie Einrichtungen des Kunstschaffens und der Ausbildung sicherzustellen und zu fördern. Sie haben Wissenschaft und Forschung bei der Erfüllung der Aufgaben, die sich aus der Vertreibung und der Eingliederung der Vertriebenen und Flüchtlinge ergeben, sowie die Weiterentwicklung der Kulturleistungen der Vertriebenen und Flüchtlinge zu fördern.“ Die Bundesregierung hat u.a. das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa mit Sitz in Oldenburg mit 876.000 Euro gefördert. Unter den geförderten Museen befinden sich das Siebenbürgisches Museum in Gundelsheim (229.000 Euro), das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm (296.000 Euro), das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg (424.000 Euro) oder das Westpreußische Landesmuseum in Münster (480.000 Euro). Außerdem erhielten Forschungseinrichtungen und Bibliotheken wie das Herder-Institut in Marburg (1,804 Millionen Euro) und Kultureinrichtungen wie das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Potsdam (1,087 Millionen Euro) Förderung durch den Bund. · Transferstelle für die jugendpolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der EU bei JUGEND für Europa Die neu eingerichtete Transferstelle soll a) jugendpolitische Impulse aus Europa in die deutsche Kinder- und Jugendhilfe tragen und b) Impulse aus Deutschland nutzbar machen für die Weiterentwicklung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich. Die Transferstelle für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Deutschland hat Ende 2010 die Arbeit aufgenommen und ist bei JUGEND für Europa angesiedelt. Die Jugendminister der EU haben sich im November 2009 auf einen erneuerten Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa (2010-2018), auch EU-Jugendstrategie genannt, geeinigt. Im Kern geht es darum, mehr Möglichkeiten und mehr Chancengleichheit für alle jungen Menschen im Bildungswesen und auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen sowie das gesellschaftliche Engagement, die soziale Eingliederung und die Solidarität aller jungen Menschen zu fördern. In Deutschland erfolgt die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in der Verantwortung des BMFSFJ. Sie verfolgt das Ziel, Impulse aus der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich aufzunehmen und sie zu einem wichtigen Motor für die Qualifizierung von Praxis und Politik der Kinder- und Jugendhilfe zu machen. Der Kern der Umsetzung in Deutschland ist gemäß der föderalen Struktur in der deutschen Jugendpolitik eine enge Bund-Länder Zusammenarbeit, die durch eine gemeinsame Arbeitsgruppe gesteuert wird. Bis 2013 haben sich der Bund und die Länder auf die Bearbeitung von drei Schwerpunktthemen geeinigt: Soziale Integration und gelingende Übergänge in Arbeit, Partizipation, Aufwertung und Anerkennung informeller und nichtformaler Bildung unter Wahrung der Standards und Konzepte der Jugendarbeit. Zur Unterstützung der Bund-Länder Zusammenarbeit und seiner weiteren Aktivitäten zur Strategieumsetzung hat der Bund fünf Projekte zunächst bis Ende 2013 implementiert: die Servicestelle für die Bund-Länder Zusammenarbeit (BBJ Servis gGmbH), das Monitoring und die wissenschaftliche Begleitung der Bund-Länder Zusammenarbeit (DJI), die Nationale Koordinierungsstelle zur Umsetzung des Strukturierten Dialogs (DBJR), die Evaluation des Strukturierten Dialogs (CAP) und die Transferstelle für die jugendpolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der EU (JUGEND für Europa). Nähere Informationen bei: Transferstelle für die jugendpolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der EU Claudius Siebel, E-Mail: siebel@jfemail.de, Tel.: 0228 9506228 http://www.jugendfuereuropa.de/unsere-informationsangebote/news/7236/ · Staatsministerin Böhmer zum Migrationsbericht 2009: "Zuwanderung und Integration müssen Hand in Hand gehen" Anlässlich des heute im Bundeskabinett vom Bundesinnenminister vorgelegten Migrationsberichts 2009 hat Staatsministerin Maria Böhmer gefordert, bei der notwendigen Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften und Akademikern auch deren Integration in den Blick zu nehmen. "Wir dürfen nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen. Zuwanderung und Integration gehören zusammen! Eine intensive Begleitung der Zuwanderer ist nicht nur im Rahmen des Familiennachzugs oder bei Zuwanderung aus humanitären Gründen notwendig. Um den Zusammenhalt in unserem Land auf Dauer zu sichern, dürfen auch gut ausgebildete Fachkräfte und ihre Familien nicht allein gelassen werden. Integration ist kein Selbstläufer", betonte Böhmer. "Der Fachkräftemangel ist in vielen Branchen und Regionen immer stärker spürbar. Umso mehr ist unser Land darauf angewiesen, die vorhandenen Potenziale in unserem Land besser zu nutzen. Dazu gehören die Fähigkeiten von Frauen, von Älteren und von Migranten. Zugleich gilt es, unser Land für kluge Köpfe aus aller Welt attraktiver zu machen. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, belegt der hohe Anteil ausländischer Studenten in Deutschland. 60.910 ausländische Studierende haben sich 2009 erstmals an einer deutschen Hochschule eingeschrieben - so viele wie noch nie. Sie müssen motiviert werden, sich nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums mit ihren Fähigkeiten in Deutschland einzubringen. Darüber hinaus kommt es darauf an, auch mehr bereits gut qualifizierte Zuwanderer für unser Land zu gewinnen", erklärte Böhmer. Laut Migrationsbericht ist die Zahl der Arbeitsmigranten 2009 gesunken. So ging beispielsweise die Zahl der Arbeitsgenehmigungen für Drittstaatsangehörige von 78.845 im Jahr 2008 auf 60.028 im Jahr 2009 zurück. Das betrifft beispielsweise auch IT-Fachkräfte. Insgesamt war 2009 wie bereits im Vorjahr die Abwanderung aus Deutschland größer als die Zuwanderung. 2009 betrug der Saldo 12.800 Personen, 2008 waren es allerdings noch 56.000. Hauptherkunftsländer waren Polen, Rumänien und die USA. Danach folgt die Türkei, in die aber im vierten Jahr in Folge mehr Menschen aus Deutschland abwanderten als von dort zu uns kamen. "Aus Studien wissen wir, dass insbesondere in Deutschland ausgebildete junge Menschen mit türkischen Wurzeln in ihr Herkunftsland zurückkehren, weil sie sich dort bessere berufliche Chancen ausrechnen. Unser Ziel muss es sein, ihnen und allen anderen qualifizierten Migranten in Deutschland eine erfolgversprechende Perspektive zu bieten. Wir müssen den Brain-Drain stoppen!", betonte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. "Stärken vieler Migranten wie Sprachkenntnisse und eigene kulturelle Erfahrungen müssen noch intensiver in den Blick gerückt werden. Zugleich wird das geplante Gesetz zur verbesserten Anerkennung ausländischer Abschlüsse dazu beitragen, die Potenziale der qualifizierten Zuwanderer besser nutzen zu können. Die Botschaft lautet: Jeder, der sich bei uns mit seinen Fähigkeiten einbringen will, ist willkommen", so Böhmer. http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2011/ Migrationsbericht_2009_de.pdf?__blob=publicationFile · Studie belegt und dokumentiert Nutzen von internationalen Begegnungen für Kinder Die Hauptstudie „Interkulturelle Kompetenz durch internationale Kinderbegegnung“ fragt nach den Potenzialen von internationalen Kinderbegegnungen für interkulturelles Lernen und die Entwicklung interkultureller Kompetenz bei acht- bis zwölfjährigen Kindern aus Deutschland. Das Forschungsinteresse und die Fragestellungen der Untersuchung knüpfen an die Ergebnisse der Vorstudie "Interkulturelle Kompetenz durch internationale Kinderbegegnung" des Deutschen Jugendinstituts an. Die vorliegenden Ergebnisse verstärken die Annahme, dass Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren eine besonders geeignete Zielgruppe für den Beginn von interkulturellen Lernerfahrungen darstellen und internationale Kinderbegegnungen einen wichtigen Beitrag für den Erwerb interkultureller Kompetenz und gegen die Entwicklung fremdenfeindlicher Einstellungen leisten können. Bei der Hauptstudie handelt es sich um ein gemeinsames Projekt zur Kindheits- und Migrationsforschung von der "Forschungsgruppe "Migration, Integration und interethnisches Zusammenleben" und der Abteilung "Kinder und Kinderbetreuung" . Die Studie kann ab sofort kostenlos auf der Homepage des DJI heruntergeladen werden: Endbericht · Die Bundesregierung sieht keinen Bedarf, das Zuwendungsrecht zu vereinfachen. Dies teilt sie in ihrer Antwort (17/4328 ) auf eine Kleine Anfrage (17/4080 ) der SPD-Bundestagsfraktion mit. · Sarrazin-Argumente halten Prüfung nicht stand - Veröffentlichung einer Studie der Humboldt-Universität Wissenschaftler der Berliner Humboldt-Universität unter der Leitung von Dr. Naika Foroutan haben Thilo Sarrazins kontroverse Thesen zu Muslimen in Deutschland mit vorliegenden Erkenntnissen aus der Forschung überprüft. Sie kommen zu gegenteiligen Ergebnissen. Dass die Debatte der Integration schadet, belegt eine aktuelle Befragung des Sachverständigenrats der deutschen Stiftungen für Integration und Migration. Mit seinen kontroversen Thesen zur Integration von Muslimen in Deutschland hatte der ehemalige Berliner Finanzsenator und Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin (SPD) eine heftige Integrationsdebatte ausgelöst. Sarrazin unterstellt der in Deutschland lebenden muslimischen Bevölkerung, insbesondere den türkisch- und arabischstämmigen Muslimen, eine mangelhafte Integrationsbereitschaft, geringe Sprachkenntnisse, unzureichende Schulerfolge und eine schlechte Integration auf dem Arbeitsmarkt sowie damit einhergehend eine hohe Inanspruchnahme von Transferleistungen (vgl. MuB 7-8/10, 8/09). Diese Thesen überprüfte eine Gruppe von Wissenschaftlern des HEYMAT-Projektes (Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle) an der Berliner Humboldt-Universität. In ihrer Studie „Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand“ verglichen sie die von ihm verwendeten Daten mit der empirischen Sachlage zum Stand der strukturellen, kulturellen und sozialen Integration von Muslimen und türkischstämmigen Personen in Deutschland. Dabei griffen die Wissenschaftler auf offizielle Daten, Analysen und Forschungsergebnisse des Statistischen Bundesamtes, des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge sowie des Bundesinnenministeriums, aber auch auf Studien von renommierten Fachgremien, Institutionen oder Stiftungen zurück. Sie zeigen, dass Sarrazin häufig nur die negativen Aspekte aus Statistiken gezogen hat, die positiven aber nicht berücksichtigte. Seiner Negativliste stellen sie nun ihre Positivliste entgegen. Strukturelle Integration: Die Daten zur Eingliederung der muslimischen Migranten und deren Nachkommen n Bildungssystem und Arbeitsmarkt zeigten, dass man entgegen Sarrazins Behauptungen von einer erfolgreichen strukturellen Integration sprechen könne (vgl. MuB 5/10). Die generationenübergreifenden Bildungsverläufe von Muslimen seien nachvollziehbar positiv. Über 40 % der zweiten und dritten Generation der türkischen Gastarbeiter verließen die Schule mit einem besseren Bildungsabschluss als die Elterngeneration. Auch die Bildungsansprüche in Familien mit türkischem Migrationshintergrund seien nachweislich höher als in Familien ohne Migrationshintergrund. Diese könnten jedoch nicht die „nachteiligere soziale Positionierung“ und die „schlechtere Ausstattung mit bildungsrelevanten Ressourcen“ kompensieren. Die wesentliche Hürde zum Lernerfolg sei daher der sozioökonomische Status und nicht die fehlende Bereitschaft zu lernen, stellen die Autoren fest. Am Beispiel der Migranten aus Irak, Iran und Afghanistan machten die Wissenschaftler außerdem deutlich, dass ein hoher Bildungsabschluss nicht automatisch einen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt eröffne. Zwar haben 33 % der in Deutschland lebenden Iraner, Iraker und Afghanen ein (Fach-)Abitur, dennoch ist jeder vierte dieser Gruppe erwerbslos (25,4 %). In der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund besitzen lediglich 21,5 % einen solchen Abschluss, aber der Anteil der Erwerbslosen ist mit 6,4 % dennoch deutlich niedriger. Kulturelle Integration: Für Sarrazins Vorwurf, türkische Migranten würden sich nicht bemühen, Deutsch zu lernen, fanden die Wissenschaftler keinen statistischen Beleg. Vielmehr ginge aus den Statistiken hervor, dass mindestens 70 % der Personen mit türkischem Migrationshintergrund gut oder sehr gut Deutsch sprechen. Darüber hinaus nehme entgegen Sarrazins Behauptungen die Häufigkeit des Kopftuchtragens von Generation zu Generation ab. Auch eine zunehmende Verweigerung kultureller Integration über die Nichtteilnahme am Schwimm- und Sportunterricht sei den Daten nicht zu entnehmen. Über 90 % der muslimischstämmigen Schüler nehmen an diesen Angeboten teil, bei denen Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet werden (vgl. MuB 7/07). Soziale Integration: Die soziale Interaktion muslimischer Migranten mit deutschen Kollegen, Nachbarn und Freunden bewerten die zitierten Studien alle positiv. Auch die Neigung, interethnische Partnerschaften einzugehen, nimmt von Einwanderergeneration zu Einwanderergeneration sichtbar zu, während Deutsche weiterhin vorwiegend Deutsche ohne Migrationshintergrund heiraten. Darüber hinaus zeigen die Autoren, dass es keinen Zusammenhang zwischen Islam und Kriminalität gebe, wie Sarrazin behauptet. Vielmehr belegen sie anhand zahlreicher Studien, dass soziostrukturelle Bedingungen und Gewalterfahrungen in der Familie zentrale Motive für Jugendgewalt sind (vgl. MuB 5/ 10). Höhe der Einwanderung: Die These einer „Überwanderung“ Deutschlands durch arabisch- oder türkischstämmige Menschen widerlegen die Wissenschaftler mit den vorhandenen Daten. Der Wanderungssaldo gegenüber der Türkei ist seit 2002 rückläufig und fällt seit 2006 in zunehmendem Maße negativ aus (2006: -1.780; 2007: -3.246; 2008: - 10.147, 2009: -10.071; vgl. MuB 5/10). Fazit: Als „tendenziös und pauschal abwertend“ beurteilen die Autoren Sarrazins Thesen. Das „gezielte Verschweigen“ einer weitgehend erfolgreichen Integration und die „Ausweitung des Diskursraums bis an die Grenzen der Diffamierung“ drohen die zuvor messbaren Integrationserfolge rückgängig zu machen. Nicht Integration, sondern „Ängste, Ressentiments und rassistische Abwehrreaktionen“ seien in der Auseinandersetzung mit seinen Thesen verhandelt worden, schreiben die Autoren. SVR-Befragung: Welche Spuren die Sarrazin-Debatte in der Gesellschaft hinterlassen hat, machen die Ergebnisse einer Studie des Sachverständigenrates der deutschen Stiftungen für Integration und Migration (SVR) deutlich. Die Befragung zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft ist für die alten Bundesländer, jedoch nicht für Gesamtdeutschland repräsentativ. Der SVR hatte dafür im Herbst 2009 und am Jahresende 2010 über 2.000 Personen mit und ohne Migrationshintergrund befragt. Bewerteten 2009 noch 21,7 % der befragten Zuwanderer das Zusammenleben von Mehrheitsbevölkerung und Zuwanderern uneingeschränkt positiv, waren im November und Dezember 2010 nur noch 9,1 % der befragten Migranten dieser Meinung. Der Anteil derer, die das Zusammenleben schon 2009 deutlich negativ bewerteten, wuchs unter den Zuwanderern von 3,5 % auf 6 %. In der Mehrheitsbevölkerung nahm die Einschätzung eines uneingeschränkt positiven Zusammenlebens ebenfalls ab – von 10,7 % im Jahr 2009 auf 4,3 % im Jahr 2010. Andererseits war aber auch der Anteil derjenigen rückläufig, die das Zusammenleben von Mehrheitsbevölkerung und Zuwanderern deutlich negativ bewerteten (2009: 6,7 %; 2010: 4 %). Der Anteil derjenigen, die das Zusammenleben als teils ungestört, teils problematisch bewerteten, wuchs unter den Zuwanderern auf 32,7 % (2009: 20,3 %) und in der Mehrheitsbevölkerung auf 34,2 % (2009: 20,9 %). „In den Meinungsspitzen beobachten wir mehr Pessimismus bei den Zuwanderern und mehr Pragmatismus bei den Deutschen. Aber das breite Mittelfeld bleibt auf beiden Seiten eher gelassen“, konstatierte der SVR-Vorsitzende Klaus J. Bade. Allerdings könne die Debatte im Ausland das Image Deutschlands als Einwanderungsland beschädigt haben. In dem Fall sei die Debatte ein „Eigentor“ für Deutschland, das als „Migrationsverlierer“ ohnehin an seiner Attraktivität für qualifizierte Zuwanderer arbeiten müsse. Weitere Informationen und Studie: www.heymat.hu-berlin.de · EU Kulturrat richet eine Arbeitsgruppe zum Interkulturellen Dialog ein What the Platform for Intercultural Europe has demanded since 2008 despite many discouragements, was adopted on 16th November as part of the EU Culture Council's new work plan: EU Member governments will designate experts for a working group to promote better access to and wider participation in culture as well as cultural diversity and intercultural dialogue. The experts' task for the next two years (2011­2012) will be to "identify policies and good practice of public arts and cultural institutions to promote better access to and wider participation in culture", as well as to "identify good practice in creating spaces in public arts and cultural institutions to facilitate exchanges among cultures and between social groups, in particular by highlighting the intercultural dimension of the heritage and by promoting artistic and cultural education and developing intercultural competences." It will be a key component of the Platform for Intercultural Europe's work programme to accompany and influence this work. Find the EU Culture Council Workplan here: www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_Data/docs/pressdata/en/educ/117795.pdf So, das war’s für heute. Wir hoffen, im Nachrichtenticker war etwas Interessantes für Euch dabei. Mit lieben Grüßen Euer Team der djo-Bundesgeschäftsstelle ------- Von: kontakt@pn.org.pl An: CC: Betreff: Call for papers: Europejskie regiony w dobie przeobrazen Datum: Montag, 7. Februar 2011 10:45:04 Anlagen: Call for Papers long31012011PL.pdf Call for PapersDE31012011.pdf Szanowni Panstwo, przesylam informacje na temat organizowanego wspolnie z Europejska Akademia w Berlinie projektu i prosze o kontakt w przypadku zainteresowania. Zwracam sie tak•e z serdeczna pro•b• o przeslanie informacji o rekrutacji do udzialu w projekcie do osób, które mog• by• nim zainteresowane oraz w miar• mo•liwo•ci o jej wywieszenie w Pa•stwa Instytucie. Sehr geehrte Damen und Herren, ich schicke Ihnen in Anhang die Informationen über ein Projekt für junge Wissenschaftler. Falls Sie interessiert sind, melden Sie sich bitte bei mir oder Frau Priesmayer-Tkocz. Ich möchte Sie auch ganz herzlich bitten, die Information an potenziell Interessierte weiterzuleiten, und falls es möglich ist die Call for papers an Ihrem Institut auszuhängen. Mit freundlichen Grüßen Dr Kamila Mazurek Czlonek Zarz•du Towarzystwa Polsko-Niemieckiego w Krakowie Telefon: +49 (0) 15 205 844 244, + 48 (0) 511512988 CALL FOR PAPERS / CALL FOR PARTICIPANTS Europaeische Regionen im Wandel: Demokratieentwicklung in Ostpolen und in den neuen Bundeslaendern Deadline fuer Aufsaetze: 28. Februar 2011 Die Polnisch-Deutsche Gesellschaft in Krakau, die Europaeische Akademie Berlin und das Institut fuer politische Bildung Baden-Wuerttemberg laden junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herzlich ein, Ihren Beitrag zu einer Fachpublikation zu machen und an einer deutsch-polnischen Fachtagung vom 20.-23. Mai 2011 in Berlin teilzunehmen. Forschen Sie zum Thema Transformationsprozesse, politische Kultur, Demokratisierung und Demokratieentwicklung, Zivilgesellschaft in Polen und/oder Deutschland? Haben Sie Erfahrungen in bilateralen deutsch-polnischen Forschungsprojekten und haben Sie Interesse an einer Publikation mitzuwirken? Dann sind Sie bei uns richtig! Die Publikation von Aufsaetzen (max. 14.000 Zeichen) sowie die Teilnahme an der Fachtagung richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit Transformationsprozessen in Polen und Deutschland in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auseinandersetzen. Unser Ziel ist es, im Rahmen einer binationalen Kooperationsplattform die entstehende Publikation vorzustellen und anschließend ueber den aktuellen Forschungsstand zu diskutieren und eine dauerhafte Projektgruppe zu etablieren. Interessiert? Weitere Informationen finden Sie unter www.pn.org.pl oder www.eab- berlin.eu (Tag: Veranstaltungen). Bei Fragen stehen Ihnen dr. phil. Kamila Mazurek, Tel.: +49 (0) 15 205 844 244, + 48 (0) 511512988, Mail: kontakt(at)pn.org.pl und Dr. des. Weronika Priesmeyer-Tkocz, Tel.: +49 (0)30 895951-14 oder wpt(at)eab-berlin. eu jederzeit gerne zur Verfuegung. CALL FOR PAPERS / CALL FOR PARTICIPANTS Europejskie regiony w dobie przeobra•e•. Rozwój demokracji we wschodniej Polsce i w nowych krajach zwi•zkowych Termin nadsylania artykulów: 28 luty 2011 Towarzystwo Polsko-Niemieckie w Krakowie, Europejska Akademia w Berlinie oraz Instytut Edukacji Politycznej Badenii-Wirtembergii k. Fryburga serdecznie zapraszaj• mlodych naukowców do nadsylania artykulów do publikacji oraz do udzialu w polsko­ niemieckiej konferencji naukowej, która odb•dzie si• w dniach 20-23 maja 2011 roku w Berlinie. Prowadzicie Pa•stwo badania na temat procesów transformacji, kultury politycznej demokratyzacji, spolecze•stwa obywatelskiego w Polsce i/lub Niemczech? Macie Pa•stwo do•wiadczenie w realizacji bilateralnych, polsko-niemieckich projektów badawczych i s• Pa•stwo zainteresowani umieszczeniem artykulu w naukowej publikacji? Je•li tak, znale•li•cie si• Panstwo pod wla•ciwym adresem. Propozycje udzialu w projekcie w postaci nadeslania artykulu do publikacji (max. 14 000 znaków) i/lub uczestnictwa w seminarium naukowym skierowane s• do mlodych naukowców, zajmuj•cych sie problemami transformacji w Polsce i w Niemczech w obszarach polityki, gospodarki i spolecze•stwa. Naszym celem jest zaprezentowanie publikacji w ramach seminarium naukowego, rozpocz•cie debaty na temat stanu bada• w obu krajach oraz stworzenie grupy projektowej. Jeste•cie Pa•stwo zainteresowani? Dalsze informacje znajdziecie Pa•stwo na stronie www.pn.org.pl lub www.eab-berlin.eu (haslo: Veranstaltungen). W razie pyta• prosimy o kontakt: dr Kamila Mazurek, tel.: +49 (0) 15 205 844 244, + 48 (0) 511512988, kontakt(at)pn. org.pl dr Weroniki Priesmeyer-Tkocz, tel.: +49 (0)30 895951-14 lub wpt(at)eab-berlin.eu