Von: djo-Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V. An: CC: Betreff: Einladung zur Abschlussveranstaltung der Deutsch- Russischen Konferenz 27.09.2010 Datum: Freitag, 30. Juli 2010 10:40:02 Anlagen: Abschlussveranstaltung.Konferenz.pdf Programm.Konferenz.pdf Anmeldebogen.doc Einladung zur Abschlussveranstaltung der Deutsch-Russischen Konferenz am 27.09.2010 um 11.00 Uhr in Berlin - Tiergarten Podiumsdiskussion zum Thema: Zukunft der der deutsch-russischen (Jugend-) Beziehungen Hierzu erwarten wir: * Bernhard Kaster (MdB), Vorsitzender der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag * Vjatscheslav Nikonov, Präsident der Stiftung „Politik“ * Aleksandr Sokolov, Vorsitzender des Kinder- und Jugendrats Russlands * Thomas Hoffmann, Bundesvorsitzender der djo-Deutsche Jugend in Europa Moderation: Markus H. Kringel, freier Journalist Welche Bedeutung hat der deutsch-russische Jugendaustausch auf die allgemeinen deutsch-russischen Beziehungen und wie werden die sich entwickeln? Wie werden die jungen Generationen in Deutschland und Russland für eine engere politische und gesellschaftliche Kooperation beider Länder sorgen? Wie wirken sich die wirtschaftliche Verflechtung beider Länder und die zunehmende Globalisierung aus? Welche Gefahren könnten einer engeren Zusammenarbeit entgegen stehen? Diese und weitere Fragen werden wir mit dem Publikum diskutieren. Beginn der Podiumsdiskussion (deutsch/russisch): 11.45 Uhr Die djo-Deutsche Jugend in Europa und der Jugendring der Russlanddeutschen (Moskau) haben im Jahr 2002 ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Es hatte das Ziel, den bilateralen Austausch dauerhaft einzurichten und Jugendlichen beider Länder die Begegnung zu erleichtern. Die djo-Deutsche Jugend in Europa hat dabei die jugendpolitische Zusammenarbeit beider Länder gestärkt und ihre Erfahrungen auch anderen Trägern zur Verfügung gestellt. Die djo-Deutsche Jugend in Europa und der Jugendring der Russlanddeutschen waren maßgeblich an der Gründung des Deutsch-Russische Jugendforums beteiligt, das als Gremium des jugendpolitischen Austauschs der deutschen und russischen Jugendverbände dient. Acht Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens wollen wir Bilanz ziehen. Welche Ergebnisse haben wir erzielt und welche Hürden haben wir genommen? Wir werfen einen Blick in die Zukunft, wir wollen wissen, welche Entwicklungen sich abzeichnen und welche Herausforderungen auf uns warten. Am Montag dem 27. September 2010 präsentieren wir die Ergebnisse. Die Podiumsdiskussion bildet den Abschluss der deutsch-russischen Konferenz. Wir wollen dabei die deutsch-russischen Jugendbeziehungen in die allgemeinen deutsch­russischen Beziehungen einordnen und deren zukünftige Entwicklung diskutieren. Hierzu laden wir unterschiedliche Akteure der deutsch-russischen Jugendzusammenarbeit ein. Unter den Gästen sind Vertreter der Jugendministerien beider Seiten, des Bundesministerium des Innern, des Ministeriums für regionale Entwicklung Russlands, der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, des Koordinierungsbüros für den Deutsch-Russischen Austausch Moskau, des Auswärtigen Amtes, der Russischen Botschaft in Deutschland, dem Nationalen Kinder- und Jugendrat Russlands, dem Deutschen Bundesjugendring, des Deutsch-Russischen Jugendrates, des Deutsch-Russischen Jugendforums, sowie andere deutsche Jugendverbände. Programm 09.45 Uhr Akkordeon-Intro (Natalie Wakker, Verband der russischsprachigen Jugend in Deutschland – JunOst e.V.) 10:00 – 10.10 Uhr Grußwort: Johannes-Wilhelm Rörig, Unterabteilungsleiter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 10.10 – 10.20 Uhr Grußwort: Vladimir V. Kotenev, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland 10.20 – 10.35 Uhr Vortrag: Regine Kayser, Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch 10.30 – 11.15 Uhr Präsentation der Präsentationen der deutsch-russischen Projekte 11.15 – 11.30 Uhr Ergebnisse der Zukunftswerkstatt der djo-Deutsche Jugend in Europa und des Jugendrings der Russlanddeutschen 11.30 Pause 11.45 Uhr Podiumsdiskussion: Zukunft der der deutsch-russischen (Jugend-) Beziehungen danach offene Diskussion 13.00 Uhr Stehempfang mit interkulturellem Buffet Weitere Informationen und Anmeldung bei: Veranstaltungsort: djo-Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V. Thomas Hoffmann Tel.: +49/30/446778-0 Berliner Stadtmission Kuglerstraße 5 Fax: +49/30/446778-11 Lehrter Straße 68 10439 Berlin www.djo.de 10557 Berlin thomas-hoffmann@djo.de djo-Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V. Thomas Hoffmann Kuglerstraße 5 10439 Berlin Tel.: +49/30/446778-0 Fax: +49/30/446778-11 www.djo.de thomas-hoffmann@djo.de ------- Von: djo - Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V. An: CC: Betreff: djo-Pressemitteilung 07/2010: Gefahr für die Integrationspolitik durch Haushaltspläne Datum: Freitag, 30. Juli 2010 10:25:52 Anlagen: Pressemitteilung 2010-07 Gefahr für die Integrationspolitik 26.07.2010.pdf Gefahr für die Integrationspolitik durch Haushaltspläne Bundesregierung plant für 2012 zweistellige Kürzung der Integrationsmittel des bundesweiten Integrationsprogramms Hinsichtlich der Kürzungspläne der Bundesregierung erklärt der djo-Bundesvorsitzende Thomas Hoffmann: „Es ist drei Wochen her, dass der 8. Bericht der Bundesregierung über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland (Integrationsbericht) ausführlich darlegte, dass die Integrationsanstrengungen in vielen Bereichen verstärkt werden müssen. Wir brauchen mehr Engagement für eine größere Chancengleichheit von jugendlichen Migranten in der schulischen und beruflichen Bildung sowie auf dem Arbeitsmarkt, aber auch hinsichtlich der Unterstützung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe von Migrantinnen und Migranten. Die Planungen der Bundesregierung stehen in großem Widerspruch zu den Aufgaben, die in der Zukunft zu leisten sind und von denen es im Bericht heißt, dass davon die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft abhängt.“ „Im Koalitionsvertrag hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, Migrantinnen und Migranten Chancen zu eröffnen, ihre gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe zu verbessern“, hebt die stellvertretende djo-Bundesvorsitzende Maria Klimovskikh hervor. „Als Vorsitzende des Verbandes der russischsprachigen Jugend in Deutschland – JunOst e.V. haben wir gerade erst durch den neuen Förderschwerpunkt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der die Unterstützung von Migrantenselbstorganisationen beinhaltet, neue Möglichkeiten der bundesweiten Integrationsarbeit erhalten. Von den Kürzungen wäre das BAMF betroffen, so dass insbesondere für diese innovativen Ansätze der Integrationspolitik wieder keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stehen würden. Wir fragen uns schon, wie die Integrationsziele erreicht werden sollen, wie sie im Koalitionsvertrag festgehalten sind, wenn die Pläne der Bundesregierung umgesetzt werden.“ Berlin, 26. Juli 2010 Die djo-Deutsche Jugend in Europa ist ein überparteilicher und überkonfessioneller Jugendverband, der sich für ein geeintes, demokratisches Europa einsetzt, in dem der trennende Charakter von Grenzen überwunden ist. Im Rahmen ihrer Jugendarbeit fördert sie die kulturelle Betätigung von jungen Menschen und jungen Zuwanderern als Mittel der Identi­tätsstiftung und Hilfe zur Integration. Die djo-Deutsche Jugend in Europa versteht sich als Dachverband ihrer Landesverbände, von landsmannschaftlichen Bundesgruppen und von Migrantenjugendorganisationen. In der internationalen Jugend- und Kulturarbeit organisiert die djo-Deut­sche Jugend in Europa auf Versöhnung und Verständigung ausgerichtete Austausch- und Begegnungsmaßnah­men. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind der Einsatz für die weltweite Ächtung von Vertreibungen und das Engagement für die sozialen, politischen und kulturellen Rechte von Vertriebenen, Flüchtlingen und Migranten.